Ortsvorsteher Christian Kanka, OB Michael Ebling und Genobank-Vorstand Horst Nothhelfer (v. li.) freuen sich über das Ergebnis der Baum-Spende. Foto: Ralph Keim

MOMBACH – Die Genobank Mainz mit Sitz in der Mombacher Hauptstraße hat sich anlässlich ihres 125-jährigen Bestehens etwas ganz besonderes einfallen lassen: Als nachhaltigen Beitrag zur Klima- und Umweltverbesserung in Mombach ließ das Unternehmen auf der Parkanlage „Alter Friedhof“ 13 Birken pflanzen.

„Wir wollten etwas Gutes und Nachhaltiges tun“, erläuterte Genobank-Vorstand Horst Nothhelfer, der damit bei Ortsvorsteher Christian Kanka und auch bei Oberbürgermeister Michael Ebling offene Türen einrannte. Über die beiden Politiker wurde das Grünamt der Stadt eingeschaltet, das mit Rat und Tat zur Seite stand.

Das Ergebnis ist unter anderem ein kleiner Birkenhain aus neun Bäumen. Weitere vier Bäume wurden am Rand der Parkanlage gepflanzt. Bei einem Termin vor Ort zeigten sich OB Ebling und Ortsvorsteher Kanka begeistert. Auch Bernd Katein und Alexander Schubert vom Grünamt dankten die Genobank für die Spende.

Genobank-Vorstand Horst Nothhelfer war es wichtig, zum Jubiläum der Bank einen nachhaltigen Beitrag für Mombach zu leisten. Foto: Ralph Keim

Für die Birken habe man sich ganz bewusst entschieden. „Birken findet man im Stadtbild nämlich eher selten“, erläuterte Bernd Katein, der auf das optische Erscheinungsbild dieses Baumes hinwies. „Mit der weißen Rinde setzt die Birke auch im grauen Winter einen optischen Akzent.“ Zudem komme die Birke mit den Folgen des Klimawandels gut klar.

Ganz bewusst habe man sich gegen eine Streuobstwiese entschieden, da diese nicht an diesen Ort gepasst hätte. Das war das Stichwort für Horst Nothhelfer: „Wir haben auf einem Grundstück nahe unseres Gebäudes eine kleine Fläche mit Obstbäumen bepflanzt.“

Eine Hinweistafel am Rand der Parkanlage informiert die Bürger über das Projekt.

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Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“