Die Kinder bilden ein Spalier für ihre scheidende Rektorin Waltraud Schier. Foto: Ralph Keim

FINTHEN – Zehn Jahre lang prägte sie als Rektorin der Peter-Härtling-Schule das Geschehen an der Finther Grundschule: Waltraud Schier gehört dem Lehrerkollegium aber sogar ein Vierteljahrhundert an. Doch jetzt ist diese Zeit Geschichte. Denn Waltraud Schier, die an der Grundschule schwerpunktmäßig Mathematik unterrichtete, hat sich in den Ruhestand verabschiedet.

Nach 25 Jahren an der Peter-Härtling-Schule heißt es Abschied nehmen. Foto: Ralph Keim

Und dazu gab es ein schönes Fest auf dem Schulhof am Schulstandort in der Lambertstraße. Mit einem Spalier aus langen, bunten Ballons empfimgen die Kinder ihre Frau Schier, die gerührt und beeindruckt durch das Spalier ging und auf einem Stuhl Platz nahm, der mit dem Wort Regie versehen war.

Zehn Jahre lang führte Waltraud Schier als Rektorin Regie im Finther Schulgeschehen. Foto: Ralph Keim

Von dort aus verfolgte Waltraud Schier das Geschehen auf der Bühne, das ihr sichtlich Spaß machte. Unter den Gästen waren auch der frühere Ortsvorsteher Herbert Schäfer, die in seiner Amtszeit bei zahlreichen Veranstaltungen und Terminen oft mit Waltraud Schier zu tun hatte. Selbstverständlich nahm auch Manfred Mahle als amtierender Ortsvorsteher an der Verabschiedung teil.

Die zahlreichen Rednerinnen und Redner würdigten das Engagement von Waltraud Schier, das zuletzt unter den Zeichen der Corona-Pandemie stand. So musste auch die Rektorin der Peter-Härtling-Schule Sorge tragen, dass der Unterricht Corona-gerecht ablaufen konnte.

Jetzt freuen sich die derzeit rund 450 Schüler auf die Sommerferien. Die Nachfolge von Waltraud Schier ist derzeit noch offen. Konrektorin Linda Laux wird als kommissarische Leiterin einspringen.

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Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“