Die Straßenbahn rollt längst weiter, doch die Ampeln an der Kreuzung stehen immer noch auf Rot. Der Ortsbeirat wünscht sich, dass diese Schaltung verändert wird. Foto: Silke Jungbluth-Sepp

GONSENHEIM – Der Ortsbeirat möchte, dass die Ampelanlage zur Vorrangschaltung der Straßenbahn auf Höhe des Kiosks in der Breiten Straße so verändert wird, dass der Verkehrsfluss des Autoverkehrs nicht unnötig lange behindert wird. „Selbst wenn der Weg vor dem Kiosk frei ist, steht die Ampel auf rot“, kritisierte Wolfang Oepen (FDP). Dies sei nicht nachvollziehbar und sorge für vermeidbare Rückstaus, begründete er den gemeinsamen Antrag mit der CDU. An anderen Straßenbahnkreuzungen in Mainz schalteten die Ampeln hingegen Sekunden nach Abfahrt der Bahn wieder auf grün, hier dauere es manchmal Minuten, kritisierte auch Ralf Claus (SPD).

Die Haltestelle Wilhelm-Raabe-Straße soll den neuen Namen Josef-Ludwig-Platz bekommen – allerdings erst zum nächsten großen Fahrplanwechsel der Mainzer Mobilität am 1. April 2022, wie die Stadtverwaltung dem Ortsbeirat mitteilte. Die Umbenennung der Haltestelle erfolgt auf einstimmigen Wunsch des Gonsenheimer Ortsbeirats. Der Christdemokrat Josef Ludwig war der erste Ortsvorsteher Gonsenheims und hatte in der NS-Zeit Michael Oppenheimer vor den Nationalsozialisten in seinem Keller versteckt. Oppenheimer wurde später erster Kulturdezernent in Mainz.

Die Sozialdemokraten wollen von der Stadtverwaltung wissen, auf welchen Schulhöfen im Stadtteil es Flächen gibt, die zur Begrünung entsiegelt werden können, und auch wo es kommunale Freiflächen gibt, die sich für eine Begrünung eignen. Es gebe zahlreiche Bürger, die sich mit Beetpatenschaften und Pflanzaktionen für das Grün im Stadtteil einsetzen, und auch Ideen für weitere Projekte einbringen könnten, erläuterte Ralf Claus die Anfrage seiner Fraktion.

Die Reinigung des im Januar von Unbekannten mit rosa Farbe beschmierten Kriegerdenkmals am Juxplatz hat die Stadt rund 1430 Euro gekostet, teilte die Stadt auf AfD-Anfrage mit. Die Reinigung sei von einer Fachfirma mittels Heizdampfstrahler und Graffitientferner vorgenommen worden, informierte Baudezernentin Marianne Grosse.

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