Mit diesen Postkarten trug „Mombach hilft“ zum Gelingen des „Tag der Nachbarn“ bei. Foto: red

MOMBACH – Auf ein Pläuschchen im Flur, einen gemütlichen Abend auf dem Balkon oder eine schnelle  Unterstützung beim Kinder-Sitten: Auch der spontane, nette Austausch mit Nachbarinnen und Nachbarn  im Haus oder der Straße wurde durch die Corona-Pandemie eingeschränkt. Kürzlich war der Tag der Nachbarn. Für den Verein „Mombach hilft e.V.“ der ideale Anlass, um die nachbarschaftliche  Leichtigkeit im Mainzer Stadtteil Mombach wieder mehr aufleben zu lassen. 

Inspiriert von der Plattform „nebenan.de“ und mit der ehrenamtlichen Unterstützung von der  Kommunikationsdesignerin Carolin Assmusen hat der Verein 10.000 Postkarten designen und drucken  lassen. Diese wurden von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern an alle Haushalte des Stadtteils  verteilt. Die liebevoll gestalteten Karten rufen dazu auf, diese mit netten Worten, einem Kompliment,  einem Gedicht oder ähnlichem zu beschreiben sowie sie anschließend einem Nachbarn oder einer  Nachbarin in den Briefkasten zu werfen. 

„Das letzte Jahr  hat deutlich gezeigt, wie wichtig ein guter, nachbarschaftlicher Zusammenhalt und eine gegenseitige  Unterstützung ist. Das wollten wir stärken“, so Daniela Gönner, Vorsitzende von „Mombach hilft“.  

„Mombach hilft“ ist ein gemeinnütziger Verein, der sich im Sinne der Nachbarschaftshilfe zu Beginn  des ersten Lockdowns gefunden hat, um ältere Mitmenschen sowie Menschen aus der Risikogruppe in  ihrem Alltag zu unterstützen. 

Dazu zählt zum einen die Erledigung von Botengängen wie einkaufen oder  zur Apotheke gehen. Zum anderen aber auch die Realisierung diverser Projekte, die den  nachbarschaftlichen Zusammenhalt im Stadtteil Mainz-Mombach nachhaltig stärken sollen.

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