OB Michael Ebling und DRK-Geschäftsführer Michael Kurz (rechts) haben für das DRK Bilanz der vergangenen Monate gezogen. Foto: Ralph Keim

MAINZ – Das DRK blickt auf ereignisreiche mehr als zwölf Monate zurück. Denn seit dem 10. April 2020 sind ehrenamtliche Helfer des DRK-Kreisverbandes Mainz-Bingen und seiner 14 Ortsvereine im Einsatz der Pandemiebekämpfung zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger. Über 29.000 ehrenamtliche Stunden wurden bisher geleistet. Dies teilten in einer Bilanz-Pressekonferenz Geschäftsführer Michael Kurz und Oberbürgermeister Michael Ebling in seiner Funktion als DRK-Präsident mit.

Über 32.000 durchgeführte PoC-Testungen in Pflegeeinrichtungen sowie Einrichtungen der Eingliederungshilfe für Behinderte der Stadt Mainz und im Landkreis Mainz-Bingen und über 345 Einsätze als Mobile Impfteams, im Impfzentrum Mainz sowie als Mobile Testteams ergänzen die beachtliche Bilanz.

Die Organisation der mobilen Impfteams lief in enger Absprache und Koordination mit dem DRK-Landesverband. Bei rund 44 Einsätzen leisteten unsere Rotkreuzler rund 2100 Stunden. Zu den Teams gehören neben Helfern auch Ärzte und Apotheker.

Je nach Region unterstützen Kräfte der ortsansässigen DRK-Ortsvereine in Bingen, Gau-Algesheim, Guntersblum, Ingelheim, Mainz-Stadt, Finthen, Gonsenheim, Hechtsheim, Marienborn, Weisenau, Nieder-Olm, Nierstein-Oppenheim, Sprendlingen-Gensingen, VG Bodenheim mit Sitz Nackenheim.

Michael Ebling machte deutlich, dass die Pandemiebekämpfung ohne die vielen ehrenamtlichen Helfer so nicht möglich gewesen wäre. „Daher gilt mein besonderer Dank all derer, die sich tagtäglich in der Pandemiebekämpfung engagieren.“

Was in Zeiten der Coronakrise ein wenig unterging: Nach etwa zweieinhalb Jahren Bauzeit bezog der DRK-Kreisverband Mitte März 2021 sein neues Bürogebäude in Gonsenheim. Das neugebaute Gebäude umfasst 2400 Quadratmeter Bürofläche und bietet die Möglichkeit, alle Dienstleistungen, etwa die ambulante Pflege, den Menü-Service, den Hausnotruf, aber auch die Hausnotruf-Zentrale sowie den Betreuungsverein und die psychosoziale Beratungsstelle wieder unter einem Dach zu haben.

In den neuen Räumlichkeiten ist der DRK-Kreisverband zukunftsorientierter und vor allem kundenfreundlicher und barrierefrei aufgestellt. Das Gebäude in der Mitternachtsgasse in der Innenstadt war seit 1983 die Heimat des Kreisverbandes, bis April 2020 war im Hof auch die Rettungswache untergebracht.

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