Start Mainz Stadt will BioNTech eine Zukunft bieten

Stadt will BioNTech eine Zukunft bieten

OBERSTADT – Die Stadt erstellt derzeit den Bebauungsplan „Neues Stadtquartier ehemalige GFZ-Kaserne (O 53)“ mit dem Ziel, die Entwicklungsmöglichkeiten für Forschungs- und Technologienutzungen in einem attraktiven Quartier zu ermöglichen.

Bereits seit 2011 hat das Unternehmen BioNTech seinen Hauptsitz auf einer aus der militärischen Nutzung entlassenen Teilfläche der ehemaligen GFZ-Kaserne und expandiert seitdem kontinuierlich am Standort Mainz. Mit der weltweiten Anerkennung und Aufmerksamkeit, die BioNTech wegen ihres COVID-19-Impfstoffs und weiteren Forschungsaktivitäten erhält, rückt auch die Stadt Mainz als bedeutender Biotechnologie-Standort weiter in den Fokus. 

Mit der Zielsetzung, Mainz als Wissenschaftsstandort im Allgemeinen und die zukünftige Entwicklung von BioNTech im Speziellen langfristig zu stärken, wurde das städtebauliche Konzept für das Gebiet der ehemaligen GFZ-Kaserne Anfang des Jahres nochmals intensiv mit der Firma BioNTech abgestimmt und weiterentwickelt. Dabei stand insbesondere der gesteigerte Flächenbedarf von BioNTech im Fokus: Dem gesteigerten Flächenbedarf wird durch eine Ausweitung der bisherigen Entwicklungsflächen für BioNTech Rechnung getragen; so soll ein im Quartier integrierter, jedoch eigenständiger „BioNTech-Campus“ entstehen. 

Im Einzelnen wurden folgende Änderungen am städtebaulichen Konzept vorgenommen: Durch die Campusbildung werden die beiden nördlichen an der Straße „An der Goldgrube“ liegenden Baufelder zukünftig Teil des „BioNTech-Campus“. Im südwestlichen Bereich des Plangebiets entlang der Freiligrathstraße werden zusätzlich Flächen für BioNTech vorgesehen. 

Teile der Erschließung des Quartiers soll aufgrund der Campusbildung zukünftig auch über den nördlichen Abschnitt der Jägerstraße erfolgen. Der Anschluss „An der Goldgrube“ dient dann ausschließlich der Erschließung des BioNTech-Campus.

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