Setzten den ersten Spatenstich: Architektin Aleksandra Seifert, Projektleiterin Monika Gerharz, Tim Gemünden, Landrätin Dorothea Schäfer, Staatssekretärin Nicole Steingaß, Oberbürgermeister Ralf Claus, 1. Kreisbeigeordneter Steffen Wolf. / Copyright: Kreisverwaltung Bardo Faust

INGELHEIM – Mit dem Ersten Spatenstich hat die Kreisverwaltung nun einen Meilenstein zum Neubau des zweiten Verwaltungsgebäudes erreicht. Bis Dezember 2022 entsteht im unteren Teil der Konrad-Adenauer-Straße in Ingelheim ein vierstöckiges Bürohaus mit 250 Arbeitsplätzen, das aber durch Teilzeitregelungen am Ende Platz für deutlich mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterbieten wird.

„Dieser Schritt heute ist für uns von großer Bedeutung. Es ist nun absehbar, dass wir die Belegschaft aus dem Nieder-Olmer Kreuzhof bald wieder in Ingelheim unterbringen können“, sagte Landrätin Dorothea Schäfer, die gemeinsam mit dem 1. Kreisbeigeordneten Steffen Wolf, der Staatssekretärin aus dem rheinland-pfälzischen Innenministerium, Nicole Steingaß, und dem Ingelheimer Oberbürgermeister Ralf Claus zum Spatenstich schritt.

Das Projekt kostet rund 30 Millionen Euro und wird vom Land Rheinland-Pfalz mit 3,8 Millionen Euro gefördert. Darin inbegriffen ist eine eingeschossige Tiefgarage, die auf dem 10.000 Quadratmeter großen Gelände ebenfalls vorgesehen ist – mit Platz für 168 Autos. Dazu kommen noch 125 Stellplätze oberirdisch und 27 Fahrradabstellplätze. Ebenfalls inbegriffen ist eine Kantine, die sich über 125 Quadratmeter erstreckt. Nach dem Einzug Anfang 2023 wird die bisherige Kreisverwaltung saniert. Hier werden künftig die Abteilungen untergebracht, die besonders publikumsintensiv sind – im Wesentlichen aus dem Sozialbereich.

Der Clou des Neubaus wird sein, dass er von der Tiefgarage aufwärts komplett aus Holz sein wird: „Wir setzen damit ein Zeichen für den Klimaschutz“, sagte Dorothea Schäfer. Möglicherweise wird dadurch auch noch eine weitere Förderung fällig: Der Förderantrag zu „Modell-, Pilot- und Demonstrationsvorhaben zur CO2- und Ressourceneinsparung in Unternehmen und Kommunen“ ist gestellt, aber noch nicht bewilligt. Voraussichtliche Zuwendung hier: 100000 bis 200000 Euro.

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