Das Gutenberg-Museum hat eine Spende in Höhe von einer Million Euro erhalten. Foto: Carsten Costard

MAINZ – Durch einen lange gepflegten Kontakt konnte die Direktorin des Gutenberg-Museums, Dr. Annette Ludwig, eine private Großspende in Höhe von einer Million Euro für das Gutenberg-Museum akquirieren.

Ziel der Zuwendung ist, die Erträge dieser Million für gezielte Ankäufe zu verwenden, um die Attraktivität des Gutenberg-Museums weiter zu steigern und die Arbeit des Weltmuseums der Druckkunst zu fördern. Aufgrund der herausragenden Summe entschieden sich Direktorin, Stifterperson und Finanzverwaltung der Stadt auf ausdrücklichen Wunsch des Spendenden eine unselbstständige Stiftung der Stadt Mainz zu gründen.

Die jährlich anfallenden Mittel werden im Sinne der Stifterperson für den Ankauf exemplarischer, stilprägender oder für das Museum besonders wichtiger Exponate verwendet. Das Vermögen bildet die finanzielle Basis der Stiftung und wird in seinem Bestand erhalten.

Dadurch wird dauerhaft in die Zukunft investiert und der Wille der Stifterperson auch in den nachfolgenden Generationen verwirklicht. Der Wohltäter, der anonym bleiben möchte, handelt auch im Namen seines verstorbenen Ehepartners. Ein uneigennütziges Handeln, das in diesen Zeiten sehr imponiert, denn der Gönner verknüpft keinerlei Forderungen an diese Großspende.

Es handelt sich um die größte private Einzelspende seit Bestehen des Gutenberg-Museums, es ist somit eine „historische Spende“ für ein kommunales Museum, für die Museumslandschaft in Mainz und in Rheinland-Pfalz. Sicherlich auch ein besonderes Zeichen für die Museumslandschaft in Deutschland schlechthin.

Zustiftungen zu dieser Großspende sind jederzeit unbürokratisch möglich. Dr. Annette Ludwigwertet die außergewöhnlich hohe Zuwendung als Unterstützung ihrer Arbeit für das Gutenberg-Museum als ein klares Bekenntnis zu diesem Haus und seinen großen Potentialen. Sie sagt: „Dieser Vertrauensbeweis bedeutet mir sehr viel und ich bin sehr dankbar, dass dem GutenbergMuseum hierdurch langfristig neue Perspektiven eröffnet werden.“

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