Bestens gelaunt: Die Spargelstecher für einen guten Zweck. Foto: Atrium Hotel Mainz

FINTHEN – Das Atrium Hotel liegt mitten im rheinhessischen Spargelparadies. Jahr für Jahr freuen sich Köche und Gäste auf die Spargelzeit. Auch Küchenchef Carl Grünewald ist Spargelfan und zaubert mit viel Lust und Leidenschaft Köstlichkeiten vom Finther Spargel. Doch diesmal ist alles anders. 

Zwar darf man derzeit keine Gäste bewirten, aber das Spargelkochen lässt man sich in dem 4 Sterne Superior-Haus vor den Toren von Mainz nicht nehmen. Kurzerhand schritt das Hotelteam jetzt gemeinsam zur Tat. Ergebnis: Feinstes Spargelsüppchen, abgefüllt in Gläser, für die Mainzer Tafel. Zur Weitergabe an all‘ die Menschen, die nicht auf der Sonnenseite leben und coronabedingt durch noch schwierigere Zeiten gehen. 

Dazu trafen sich Hotelmitarbeiter und Azubis auf einem Spargelfeld der Familie Weil. Nach einer Einweisung von Küchenfee Anja und Obstbaumeister Axel Weil ging’s ans Spargelstechen, was sich für die wenig erprobten „Hilfskräfte“ durchaus als Herausforderung erwies. Doch in Begleitung der Weil’schen Spargelprofis, die bereits in der vierten Generation ihren Bauernladen in Mainz-Finthen betreiben, konnte sich das Ergebnis, das die Weils kostenfrei für die Aktion zur Verfügung gestellt haben, dann doch durchaus sehen lassen. 

Carl Grünewald und Heidi Preuhsler, Vorstandsmitglied der Tafel, freuen sich über die gelungene Aktion. Foto: Atrium Hotel Mainz

Als die Körbe gefüllt waren, schlug die große Stunde des Küchenteams. Wenn auch der Rücken schmerzte, am Herd lief die Crew unter Leitung von Carl Grünewald dann noch einmal zur Hochform auf. An Sahne und Butter wurde nicht gespart. Doch der absolute Superstar war der zarte, aromatische Finther Spargel, der reichlich mit in die Gläser wanderte. 

„Wir freuen uns, wenn wir mit dieser Aktion Freude schenken können. Auch wir fühlen uns verzaubert von der Natur, denn der Spargel aus unserer Heimat ist auch für uns immer wieder ein Geschenk des Himmels. Wir werden ihn jetzt noch bewusster genießen“, so Carl Grünewald.

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