Der Beinfänger. Foto: Peter Bernhard

INGELHEIM – Aufgrund der vielen positiven Rückmeldungen ist das „Kunst-Schau-Fenster“ am Fridtjof-Nansen-Platz bis Ende Juni verlängert worden. Im Wechsel präsentieren verschiedene Künstler des Kunstvereins Ingelheim e.V.  ihre Werke dort. Die Ingelheimer Kultur und Marketing GmbH (IKuM) kooperiert mit dem Verein und stellt als Ausstellungsort das Foyer der kING Kultur- und Kongresshalle in Ingelheim zur Verfügung.

Vom 17. Mai bis 6. Juni werden die Gemälde des Künstlers Peter Bernhard zu sehen sein. 

Seine Malerei, meist in Acryl oder Öl auf Leinwand, entwickelte sich in verschiedenen, gegenständlichen und ungegenständlichen Phasen. Von der abstrahierten Landschaftsmalerei über eine Phase farbintensiver Popart-Malerei bis hin zu einer rein abstrakt, expressiven Bildsprache. Bei den neuesten Arbeiten fließen gegenständliche, figurative Elemente bei der Komposition mit ein. Thematisch setzt sich Bernhard mit parallelen Realitätsebenen auseinander, die sich im Bild manifestieren. Seine Malweise ist dabei stets kraftvoll, expressiv und von konzentrierter Spontanität.

„Die Dinge sind manchmal nicht so, wie sie zu sein scheinen“, sagt Peter Bernhard mit einem Schmunzeln. „Die Welt ist vielschichtig und komplex. Wir brauchen nur den Standpunkt zu wechseln, räumlich oder geistig, und schon ändert sich auch die Sicht auf die Dinge.“

Der Betrachter kann also einiges entdecken. Aber er hat auch einiges zu tun, um eines der Bilder genau zu erfassen, da es sich einem eindeutigen, logischen Zusammenhang entzieht. Dafür wird er mit der Zeit immer mehr auf dem Bild entdecken und durch die eigene Phantasie des Betrachters wird die Bedeutung der Bilder ständig erweitert.

Peter Bernhard studierte in den 70er Jahren in Mainz Kunsterziehung und Kunstgeschichte. Nach zehn Jahren als Kunsterzieher am Gymnasium sattelte er um und lebte in München von der freien Kunst. Neben der Malerei beschäftigt er sich auch mit Glaskunst und Lichtkinetik. Sein derzeitiges Atelier befindet sich in Mainz-Kastel.

Mehr zum Künstler unter  www.Peter-Bernhard.jimdofree.com.

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