Ortsvorsteher Dieter Berg, Beigeordnete Christiane Döll, Ursula Markert vom Umwelt- und Grünflächenamt und die frühere Ortsbürgermeisterin Sybille Vogt (von links). Foto: Stadt Ingelheim

WACKERNHEIM – Über einen neuen Spielplatz können sich ab sofort die Kinder in Wackernheim freuen. Denn im Neubaugebiet „In den 30 Morgen“ übergaben Beigeordnete Dr. Christiane Döll, Ortsvorsteher Dieter Berg sowie die ehemalige Ortsbürgermeisterin Sybille Vogt zusammen mit Ursula Markert vom Umwelt- und Grünflächenamt den Spielplatz der Öffentlichkeit. Erster Nutzer und damit „Ehrengast“ war der dreijährige Fabian, der direkt die Schaukel testete.

„Ich wünsche allen Kinder viel Spaß auf ihrem neuen Spielplatz! Hier ist nun Spielen und Bewegung angesagt und als Beitrag zur ‚Essbaren Stadt‘ gibt es sogar eine Kiwi-Pflanze“, so Dezernentin Döll.

Der Spielplatz wurde mit einer Kletteranlage, einem Rutschenturm in einer Sandfläche, einem Karussell sowie einer Doppelschaukel und einem kleinen Fußballtor ausgestattet. Hainbuchen entlang des Spielplatzes sorgen für eine freundliche Begrünung. Sybille Vogt, die den Prozess seit der Planung 2018 begleitet, freut sich über den fertigen Spielplatz: „Es ist schön, dass die Wünsche der Wackernheimer Grundschüler umgesetzt wurden und dass wir den Partnerschaftsplatz hier integrieren konnten.“ 

Die Kombination aus Partnerschaftsplatz und Spielplatz konnte nur realisiert werden, weil statt des geplanten Regenrückhaltebeckens nun unter dem Partnerschaftsplatz und dem Spielplatz ein unterirdisches Rigolenrückhaltesystem installiert wurde. „So war die Vergrößerung des Spielplatzes und die Integration des Partnerschaftsplatzes überhaupt erst möglich“, erläuterte Vogt. 

Der Partnerschaftsplatz, der den Partnerstädten Daix (Frankreich) und Ronca (Italien) gewidmet wird, wird im kommenden Jahr in einer separaten Feierstunde der Öffentlichkeit übergeben. Eine mit Weinstöcken bepflanzte Pergola aus Stahl und Holz und mehrere Sitzelemente bieten einen angenehm schattigen Aufenthaltsort im Freien.

Im Zuge des Straßenausbaus konnten im Neubaugebiet und entlang der Mainzer Straße weitere Hochstämme wie Gleditschien und Purpur-Erlen, die als Klimaarten zählen, gepflanzt werden. Die Gesamtkosten der neuen Anlage belaufen sich auf 175.000 Euro.

Teilen
Vorheriger ArtikelBankrotterklärung von Günter Beck
Nächster ArtikelNeues Test-Center in Bretzenheim
Diese Beiträge sind in unseren Redaktionen entstanden. Dazu sichten wir Pressemeldungen, eingesandtes Material und Beiträge von Vereinen, Organisationen und Verwaltung. Dies alles wird dann von unseren Redaktionsleitern verifiziert, bearbeitet und ansprechend aufbereitet. Oftmals ergeben sich daraus Themen, die wir dann später aufgreifen.