Start Gesellschaft Bankrotterklärung von Günter Beck

Bankrotterklärung von Günter Beck

MAINZ – Mit Entsetzen hat die CDU den von der Mainzer Aufbaugesellschaft (MAG) kommunizierten Sachstand zur Sanierung und Erweiterung der Rheingoldhalle vernommen. Durch den aus den Fugen geratenen Zeitplan, offensichtliche Mängel in der Bauleitplanung und den weiterhin fehlenden verbindlichen Eröffnungstermin für den Betreiber, die Kunden und die Fastnacht, sieht die CDU den Kongress- und Veranstaltungsstandort Mainz in erheblichen Nöten. 

Erschwerend hinzu komme die parallel stattfindende Sanierung der Rathaus-Tiefgarage, die einen geregelten Veranstaltungsbetrieb in den kommenden zwei Jahren schier unmöglich mache. Die CDU fordert die MAG und die Stadtspitze dazu auf, einen verbindlichen Eröffnungstermin der Rheingoldhalle zu nennen, damit die gute Ausgangslage des Tagungs-, Kongress- und Kulturstandorts Mainz langfristig gesichert wird.

Mit Besorgnis blicke ganz Mainz auf ein Großprojekt, das in der Öffentlichkeit bereits als „Mainzer BER“ tituliert werde. Der Brand in der Rheingoldhalle 2019 und die anhaltende Corona-Pandemie haben sich auf den Fortschritt der Großbaustelle ausgewirkt. Die stellv. Fraktionsvorsitzende der CDU, Sabine Flegel, erklärt, dass dennoch bereits seit geraumer Zeit der Eindruck entstanden sei, dass die vorgestellten Zeitpläne von Vornherein nicht zu halten gewesen seien – anders als seitens der MAG kommuniziert.

Weitere Bauverzögerungen im laufenden Prozess haben eine Wiedereröffnung der Rheingoldhalle immer weiter in die Zukunft verschoben. Dass nun durch den MAG-Aufsichtsratsvorsitzenden Günter Beck erneut kommuniziert wurde, dass es zu weiteren Verzögerungen kommen werde und wieder kein verbindlicher Eröffnungstermin genannt werden könne, mache die Situation umso prekärer. „Das Beck immer noch keinen Fertigstellungstermin nennen will, ist eine Bankrotterklärung. Es wäre für die Stadt besser, wenn er sein Amt als Aufsichtsratsvorsitzender der MAG niederlegt“, betont Flegel.

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