Start der Kunst-Auktion zugunsten der Sozialen Stadtimkerei der gpe. Von links: OB Michael Ebling, Thilo Weckmüller und Jens Bucher, Projektleiter der Sozialen Stadtimkerei. Foto: gpe

MAINZ – In der Open-Air-Galerie „Die Vitrine“ ist die Auktion von vier  Kunstwerken zugunsten der Sozialen Stadtimkerei der gpe angelaufen. Gleichzeitig wurde die Ausstellung „Deine Stadt/Meine Stadt“ eröffnet. 

Der Mainzer Künstler Thilo Weckmüller, Initiator und Kurator der Vitrine, betonte die Bedeutung der  zunächst improvisierten Galerie für den Kunst- und Kulturbetrieb in Mainz, aus der sich mittlerweile ein  engagiertes Netzwerk entwickelt hat. Dazu gehören auch die jetzt Ausstellenden. Wioleta Salo zeigt  meist großformatige Mainzer Architekturansichten in leuchtenden Farben. 

Rainer Fallers vielschichtig  bearbeiteten, sich überlagernden Fotografien haben ebenfalls Mainzer und Wiesbadener Motive zum  Gegenstand. Marcus Werner gestaltet aus Fundstücken, die er für seine stadt- und  kulturgeographischen Notizbücher sammelt, analoge Collagen. Miriam Spiess hat regionale  Kulturschaffende in ihrer aktuellen Situation fotografiert – also gerade nicht bei der Ausübung ihrer  Kunst. 

Wioleta Salo hatte den Anstoß gegeben, die Erlöse der Auktion an die Soziale Stadtimkerei zu spenden. „Die Gelder werden mit Sicherheit gut eingesetzt“, freute sich Jens Bucher, Projektleiter der Sozialen Stadtimkerei, deren Betrieb zurzeit ebenfalls eingeschränkt ist. Oberbürgermeister Michael Ebling als Schirmherr der Sozialen Stadtimkerei freute sich besonders über  die Verknüpfung der beiden Projekte. Die Ausstellung ist noch bis Ende Mai rund um die Uhr in den Schaufenstern des Allianzhauses in der Großen Bleiche 60–62 zu sehen. 

Die Auktion kann dort über QR-Codes oder direkt auf der Website der  Vitrine unter vitrine-mainz.de aufgerufen werden. Sie läuft bis 28. Mai, 15 Uhr.

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