Der Ortsbeirat wünscht sich, dass die Straßenbahntrasse der Linie 50 ab der Finther Landstraße mit Asphalt versehen wird, damit auch Autos diese Strecke nutzen können – um Poststraße und Waldthausenstraße zu entlasten. Foto: Silke Jungbluth-Sepp

FINTHEN – Der betagte Streckenabschnitt der Straßenbahn von Gonsenheim zur Römerquelle soll in den nächsten Jahren saniert werden. Der Ortsbeirat sieht darin die Chance, die Trasse zwischen den Haltestellen Finther Landstraße und Sertoriusweg mit einer Asphaltdecke zu versehen, damit auch Autos und Busse die Strecke nutzen können. 

„Das könnte dabei helfen, einen Teil der Poststraße und Waldthausenstraße vom Autoverkehr zu entlasten“, erläuterte Claus Berndroth (Freie Wähler) den Antrag, der einstimmig unterstützt wurde. 

Außerdem könnte der Schienenersatzverkehr der Linie 50 bei Baustellen auf der Straßenbahnstrecke auf der 900 Meter langen Trasse fahren. Da der Abstand der Gleise zur Wohnbebauung groß genug ist, erwartet der Ortsbeirat eine Akzeptanz der Anwohner für die Lösung. Der Anschluss der neuen Straße an die Finther Landstraße und den Merkurweg sollte idealerweise über einen Kreisverkehr erfolgen, so Berndroth. „Die Kosten des Projekts würden nur einen Bruchteil eines kompletten Neubaus betragen, da der Unterbau der Straßenbahntrasse auch für normalen Autoverkehr tragfähig ist“, erläuterte er.   

Der Ortsbeirat erwartet, dass zwei aus Sicherheitsgründen gefällte Bäume auf dem Spielplatz zwischen Krokus- und Asternweg wieder ersetzt werden. Die Stadt will dort nur einen neuen Baum pflanzen – den zudem eine Anwohnerin gespendet hat. „Die Ersatzpflanzung muss unabhängig von der Baumspende erfolgen“, betonte Uta Schmitt (CDU). Die Entscheidung, den gespendeten Baum als Ersatzpflanzung zu nutzen, sei nicht im Sinne der Anwohnerin. Sie wies außerdem darauf hin, dass im vorderen Teil des Spielplatzes beim Sandspielbereich für Kleinkinder die Beschattung unzulänglich ist.

Außerdem fordert der Ortsbeirat, dass die Behelfsampel an der Abfahrt zum Layenhof ersetzt wird, die eine Gefahrenstelle für Fußgänger sei. „Die Ampel dort ist schon länger defekt, doch die Behelfsampel, die jetzt dort steht, taugt nichts“, sagte Astrid Häfner. Lastwagenfahrer könnten aus ihrer erhöhten Sitzposition die Anlage kaum sehen. 

Am stark frequentierten Fußweg entlang des Aubachs sollen nach dem Willen des Ortsbeirats Parkbänke und Abfallbehälter aufgestellt und der Belag befestigt werden. Der Weg sei nach Starkregen nicht passierbar. Und schließlich wünscht sich der Ortsbeirat, dass die Verwaltung einen Höhen-Rundwanderweg entwickelt, als Ergänzung des Mainzer Höhenwegs. Gewünscht sind zwei bis drei Alternativrouten unterschiedlicher Länge und Bänke oder Sitzgruppen an dem Wanderweg.

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