Start Corona Mehr Flexibilität beim Impfen

Mehr Flexibilität beim Impfen

MAINZ – Der Impfstoff von AstraZeneca bleibt in vielen Impfzentren liegen, denn die Vorbehalte in der Bevölkerung sind noch immer groß. „Wir hören immer wieder, dass Impftermine nicht wahrgenommen werden und der Impfstoff in der Folge liegen bleibt“, erklärt der CDU-Fraktionsvorsitzende Hannsgeorg Schönig. Diesem Problem müsse durch eine unkomplizierte Organisation entgegengewirkt werden.

Auch die CDU-Bundestagsabgeordnete Ursula Groden-Kranich wird oft damit konfrontiert, dass die verabreichten Impfstoffmengen an vielen Stellen überschaubar seien. Bei diesem Thema sieht sie das Land in der Pflicht. „Andere Bundesländer gehen beim Impfen deutlich besser und flexibler vor als Rheinland-Pfalz“, so Groden-Kranich. 

In Nordrhein-Westfalen und Berlin können sich beispielsweise Personen über 60 ab einer bestimmten Uhrzeit unangemeldet in den Impfzentren mit dem Impfstoff von AstraZeneca impfen lassen. So würden keine Impfdosen liegen bleiben. „Rheinland-Pfalz muss es diesen Ländern gleich tun, die eine andere Dynamik beim Impfen an den Tag legen“, sagt Groden-Kranich. 

Sie fordert deshalb die Stadt Mainz auf, sich für eine unbürokratische und bürgerfreundliche Impfstrategie einzusetzen und es den Bürgerinnen und Bürgern über 60 ebenfalls zu ermöglichen, sich abends unangemeldet in den Impfzentren impfen zu lassen.

Teilen
Vorheriger ArtikelEin hoher finanzieller Aufwand
Nächster ArtikelStets Vorbild und Leitfigur
Redaktion
Diese Beiträge sind in unseren Redaktionen entstanden. Dazu sichten wir Pressemeldungen, eingesandtes Material und Beiträge von Vereinen, Organisationen und Verwaltung. Dies alles wird dann von unseren Redaktionsleitern verifiziert, bearbeitet und ansprechend aufbereitet. Oftmals ergeben sich daraus Themen, die wir dann später aufgreifen.