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RHEINHESSEN – Der WLAN-Ausbau an den Trägerschulen des Landkreises Mainz-Bingen geht in den Endspurt: In neun Schulen ist die Ausstattung bereits abgeschlossen. Die Übrigen befinden sich in den letzten Zügen. 

Bisher wurden rund 720 WLAN-Access-Points durch die Schul-IT der Kreisverwaltung Mainz-Bingen vorkonfiguriert und entsprechend in Betrieb genommen. „Die Kolleginnen und Kollegen leisten einen hervorragenden Job. Die WLAN-Ausstattung läuft parallel zum Tagesgeschäft. Gerade in Pandemiezeiten ist das keine leichte Aufgabe“, lobt Landrätin Dorothea Schäfer. Der Kreisbeigeordnete Steffen Wolf ergänzt: „Gerade bei der Montage sind unsere Hausmeister ein wichtiger Baustein. Die Zusammenarbeit läuft sehr gut. Ihnen ist zu verdanken, dass die Schulen über eine flächendeckende Ausleuchtung verfügen.“

Alle Schulen werden gemäß dem Kreisgremienbeschluss mit einem „Access Point“ pro Klassen- bzw. Fachraum ausgestattet, der das WLAN-Signal verstärkt. Begonnen wurde mit den Schulen, deren WLAN-Verteilung im Gebäude noch unzureichend war. Wenn alle unterrichtsbezogenen Räume ausgestattet sind, werden kleinere Empfangslücken wie beispielsweise im Verwaltungsbereich folgen. Eine weitere mögliche Option ist die Vernetzung von Bereichen wie Schulhof, Mensa oder Sporthallen. 

Die insgesamt 1100 Access Points kosten rund 676.000 Euro. Ein Großteil davon wird durch Fördermittel des Digitalpakts des Landes Rheinland-Pfalz finanziert. Der restliche Teil wird vom Landkreis übernommen. Kostenpunkt hier: rund 163.000 Euro.

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