Um den Spieltisch versammelt stehen Eberhard Schneider, Vorsitzender des Mainzer Orgelbauverein Neustadt, Organist Lukas Adams, Pater Johannes und Wolfgang Oberlinger. Foto: Claudia Röhrich

NEUSTADT – In der Kirche St. Bonifaz beginnt am 11. Mai eine neue Konzertreihe mit vier Konzerten und neuen musikalischen Akzenten, deren Erlös der Oberlinger Orgel und der Kirchenmusik zugutekommt. Mit einer frischen Konzeption, die einen zusätzlichen Baustein für den Musikunterricht in Mainzer Schulklassen anbietet, gestaltet der Orgelverein Mainz-Neustadt auch im Jahr 2021 eine erwartungsvolle, musikalische Reihe.

Alle Register haben ihren eigenen Charakter, stellte der junge Organist Lukas Adams die Orgel vor. Außer dem zuständigen Vorsitzenden des Orgelvereins, Eberhard Schneider, war auch Wolfgang Oberlinger von der gleichnamigen Orgelbaufirma dabei. Als Hausherr erläuterte Pfarrer Johannes Bunnenberg den Stellenwert der Orgel-Musik in St. Bonifaz. Organist Adams gab bei dieser Gelegenheit kurze Erklärungen mit Klangbeispielen zur derzeit modernsten Orgelanlage in Mainz.

Vorstandsmitglied Wolfgang Sieber erläuterte das Konzept Orgelplus, dem Angebot für Schulen und das Konzertleben in Mainz. Das Aufeinandertreffen des Organisten auf eine Klasse sei eine seltene Begegnung mit einem Instrument, das vielen Schülern nicht bekannt sei.

Interessierte Schulen können sich anmelden unter orgelverein-mainz-neustadt.de. Fünf Termine der neuen Benefiz-Reihe wurden vorgestellt, die von Mai bis Oktober 2021 in St. Bonifaz angeboten werden. Diese Reihe mit vier Konzerten und einem zusätzlichen, ergänzenden Angebot für Mainzer Schulklassen wird vom Orgelbauverein Mainz-Neustadt veranstaltet.

Damit würdigt der Verein die Orgel als das Musikinstrument des Jahres 2021: erst seit 2008 wird von den Landesmusikräten jeweils ein Instrument des Jahres prämiert; in diesem Jahr gilt die besondere Aufmerksamkeit und Neugier den vielfältigen Facetten der Orgel.

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Claudia Röhrich
Seit Februar 2015 bin ich als freie Journalistin bei der Lokalen Zeitung tätig. Zuvor arbeitete ich nach meinem Informatikstudium viele Jahre als IT-Koordinatorin. Seit zwei Jahren bin ich als freie Journalistin im Deutschen Fachjournalistenverband (DFJV) akkreditiert. Die in vielerlei Hinsicht anspruchsvollen oder originellen lokalen Veranstaltungen motivieren mich bei Recherche und Verfassen meiner Artikel.