Herbert Kohlberg, Mitglied im Vorstand der MVB, übergibt den symbolischen Scheck über 12000 Euro an Hans Steinbronn, den Vorsitzenden der Stiftung Wald zum Leben. Foto: Ralph Keim

LERCHENBERG – Kürzlich übergab die Mainzer Volksbank (MVB) bei einer Baumpflanzung im Stadtteil Lerchenberg eine Spende in Höhe von 12000 Euro an die Stiftung „Wald zum Leben“, die damit Flächen in Mainz und Rheinhessen aufforstet, beispielsweise nahe der Rembrandtstraße.

Den Scheck übergab Vorstandsmitglied Herbert Kohlberg an den Vorsitzenden der Stiftung Wald zum Leben, Hans Steinbronn. 2020 hat die MVB für nachhaltige Geldanlagen ihrer Kunden jeweils eine Spende getätigt. Dabei ist durch die Aktion ein Betrag von 5655 Euro entstanden, den die MVB auf 6000 Euro aufgerundet hat.

Die Union Investment, Fondsgesellschaft der Volksbanken Raiffeisenbanken und Anbieter der nachhaltigen Fonds, hat ebenfalls 6000 Euro gespendet. Die gemeinnützige Stiftung Wald zum Leben fördert den Naturschutz, die Landschaftspflege und den Umweltschutz durch die Erhöhung des Anteils der Waldflächen in Rheinhessen.

Hier, nahe der Rembrandtstraße, sollen noch weitere Bäume angepflanzt werden. Foto: Ralph Keim

Die MVB sei sich ihrer Verantwortung für Nachhaltiges Handeln bewusst: „Als Unternehmen mit 159-jähriger Geschichte ist nachhaltiges Wirtschaften Teil unserer Unternehmens-DNS“, erklärt der Vorsitzende des Vorstands, Uwe Abel. „Wir betreuen eine Reihe von Stiftungen, deren Wesen es ja ist, etwas Dauerhaftes zu bewirken“, ergänzt Herbert Kohlberg. „Besonders freuen wir uns natürlich, wenn wir eine Stiftung wie Wald zum Leben auch ganz praktisch unterstützen können.“

Die Spende war gekoppelt an bestimmte Formen der Einmalanlagen bzw. Sparpläne. Wesentlich dabei war die Anlage in eine Auswahl nachhaltiger Fonds. Die Spende wurde erhöht, wenn die Kunden sich dazu entschlossen, ihre Kontoauszüge zukünftig digital, d.h. ohne Papierausdrucke abzuholen, denn auch das schont die Umwelt. Ziel der Aktion war es auch, den Bekanntheitsgrad nachhaltiger Geldanlagen und damit Möglichkeiten finanziellen Handelns auch nach hohen moralischen Standards bekannter zu machen.

Hier wird noch mehr für die Natur getan. Foto: Ralph Keim

Nachhaltigkeit ist kein Modetrend, sondern gewinnt in allen Lebensbereichen an Bedeutung. Die UN hat darin eine Vereinigung ökologischer, sozialer und wirtschaftlicher Ziele gesehen, viele Menschen verstehen darunter einfach eine Lebensweise, die nicht auf Kosten zukünftiger Generationen erfolgt.

Ziel der nachhaltigen Geldanlage ist es, eine Balance aus wirtschaftlichen, ökologischen, ethischen und sozialen Faktoren zu finden, um sich auch langfristig zukunftsfähig aufzustellen. Nachhaltige Fonds werden anhand klarer Vorgaben und mittels eines dreistufigen Auswahlverfahrens definiert, wobei die Chance auf eine positive Wertentwicklung im Vordergrund steht.

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