Das neue Fahrradparkhaus war nun Thema im Ortsbeirat HaMü. Foto: Oliver Gehrig

HAMÜ – Die Sicherheit am neuen Fahrradparkhaus am Hauptbahnhof war das Topthema in der jüngsten Sitzung des Ortsbeirates HaMü. Ortsvorsteherin Christin Sauer (Grüne) begrüßte die Ortsbeiratsmitglieder wegen der Pandemie zum zweiten Mal zu einer virtuellen Sitzung via Cisco Webex. Die Bürgerinnen und Bürger hatten erneut die Gelegenheit, den öffentlichen Teil der Sitzung per Livestream über die städtische Homepage zu verfolgen.

Das neue Fahrradparkhaus soll Ende April seine Pforten öffnen. Den aktuellen Zustand bezeichnete Rudi Hube (CDU) als „sehr bedenklich“, da es keine Beschilderung gebe. Auch der ADFC spreche von einer „unkontrollierten Situation“. Die CDU beantragte daher, die Anfahrt und die Abfahrt deutlich von den Fußwegen abzugrenzen und zu beschildern. „Das Fahrradaufkommen steigt, wir sollten klare Verhältnisse schaffen“, forderte Hube. „Die Radwege enden“, bekräftigte Jutta Lukas (CDU). „Es muss etwas passieren. Bisher muss jeder gucken, wie er irgendwie durchkommt.“ Der CDU-Antrag wurde einstimmig bei neun Ja-Stimmen und zwei Enthaltungen auf den Weg gebracht.

Weiteres Thema im Ortsbeirat war ein CDU-Antrag zum Rückbau der Verengung des Fuß-und Radweges an der Mombacher Straße. „Die Betonschwelle ist so ungünstig gebaut, dass sie den sowieso schon engen Weg noch weiter einengt“, erläuterte Jutta Lukas. Von der Gefahrenstelle betroffen seien Radfahrer wie Fußgänger gleichermaßen. „Die Barriere soll verhindern, dass Radfahrer in den Bereich der Hochstraße gelangen“, erläuterte Walter Konrad (ÖDP) den Hintergrund. Der CDU-Antrag zum Rückbau der Gefahrenstelle wurde einstimmig bei zehn Ja-Stimmen und einer Enthaltung verabschiedet.

Einstimmig auf den Weg gebracht wurde auch ein Antrag der Grünen, eine Gedenktafel am Binger Schlag zu errichten. Sie soll an das ehemalige jüdische Kaufhaus der Familie Ganz erinnern. Zustimmung fand auch ein weiterer Antrag der Grünen, Calisthenics-Trainingsgeräte im Hartenbergpark zu errichten. Die CDU forderte, dort auch Angebote für die Generation Ü60 zu schaffen. „Es gibt bei diesen Trainingsgeräten keine Altersbegrenzung“, entgegnete Jochen Barth (Grüne). „Alle Altersklassen sind vertreten.“

Teilen
Vorheriger Artikel13 Schnelltestzentren im Landkreis
Nächster ArtikelAusreichend Platz vorhanden
Oliver Gehrig
Ich bin gebürtiger Mainzer, Jahrgang 1967 und seit mehr als 20 Jahren hauptberuflich journalistisch in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport tätig. Für die Lokale Zeitung berichte ich seit 2014 aus Bretzenheim, Hechtsheim, Lerchenberg, HaMü, AKK und der Oberstadt sowie aus Finthen und Gonsenheim. In meiner Freizeit fahre ich gerne Fahrrad. Weitere Hobbies sind Tennis, Fußball und Aquaristik.