Knapp 11000 Masken, über 4000 Schutzanzüge, 51000 Handschuhe sowie Desinfektionsmittel, Schutzbrillen und 25300 Testkits verteilt der Kreis im Auftrag des Landes an die Testzentren. Foto: Kreisverwaltung/Gunther Best

RHEINHESSEN – Die Schnelltestzentren im Landkreis Mainz-Bingen gehen jetzt nach und nach in Betrieb. Die Organisation in den Städten und Verbandsgemeinden läuft auf Hochtouren. Landkreisweit können sich die Bürgerinnen und Bürger am Ende einmal in der Woche an 13 kommunalen Stellen auf das Coronavirus testen lassen – zusätzlich zu den bereits bekannten Teststellen in Apotheken oder bei Ärzten, die auch weiterhin aufgesucht werden können.

Mitgebracht werden muss der Personalausweis, teilweise ist es bei den kommunalen Testzentren nötig, vorab einen Termin zu vereinbaren. Grundsätzlich gilt: Bitte auch vor den Testzentren die Abstände einhalten und keine Menschentrauben bilden.

Bauhofleiter Daniel Pohl (links) und sein Mitarbeiter Frank Gerbig (2. von rechts) präsentieren Landrätin Dorothea Schäfer (Mitte), dem neue Koordinator für die Testzentren, Dieter Kuhl (rechts), sowie dem 1. Kreisbeigeordneten Steffen Wolf (2. von links) die Schutzausrüstung für die Testzentren. Foto: Kreisverwaltung/Gunther Best

Aufbau, Organisation und Personal der Testzentren liegt hauptsächlich in der Hand der Kommunen: „Für deren Einsatz sind wir sehr dankbar“, sagte Landrätin Dorothea Schäfer. Die Städte und Gemeinden sind nach dem Aufruf des Landes sofort in Aktion getreten, haben nach Örtlichkeiten gesucht sowie Helferinnen und Helfer organisiert: „Hier wurden schnell und effektiv die notwendigen Einrichtungen aufgebaut“, sagte die Landrätin. Der Kreis unterstütze die Kommunen tatkräftig und stehe da koordinierend zur Seite, wo es notwendig ist.

Das Land stellte dem Landkreis in einer ersten Tranche knapp 11000 KN95-Masken, über 4000 Schutzanzüge, 51000 Handschuhe sowie Desinfektionsmittel, Schutzbrillen und 25.300 Testkits zur Verfügung. Die Testzentren im Landkreis Mainz-Bingen:

Sprendlingen, Wißberghalle: jeweils Montag und Mittwoch von 17 Uhr bis 20 Uhr; Gensingen, Goldberghalle: jeweils Dienstag und Donnerstag von 17 bis 20 Uhr. In beiden Orten wird nach der Landtagswahl voraussichtlich auch samstags zwischen 9 und 11 Uhr getestet. Termine unter www.sprendlingen-gensingen.de oder 06701/201-0.

Bingen, Rundsporthalle: Montag, Mittwoch und Freitag, jeweils von 17 bis 19.30 Uhr – ab 15.März, Anmeldungen sind hier nicht erforderlich.

Verbandsgemeinde Nieder-Olm, Rheinhessenbad: ab 22. März Montag, 16.30 bis 20 Uhr, Mittwoch, 18 bis 21 Uhr, und Samstag, 10 bis 14 Uhr. Zunächst ohne Termine.

Ingelheim, ehemaliges Verwaltungsgebäude der VOG: ab 15. März, montags, mittwochs und freitags von 14 bis 18 Uhr. Termine unter www.ingelheim.de/terminvergabe.

VG Bodenheim, ab 15. März beim DRK in Nackenheim, Henry-Dunant-Straße, jeweils montags und freitags von 17 bis 20 Uhr, bei den Maltesern Lörzweiler, Hohbergstraße, jeweils dienstags und donnerstags von 16.30 Uhr bis 19 Uhr. Ohne Termine.

VG Gau-Algesheim, ab 15. März, Radsporthalle: Dienstag, 16.30 bis 19.30 Uhr, Mittwoch, 18 bis 21 Uhr, sowie in der Sport- und Kulturhalle Bubenheim: Donnerstag, 18 bis 21 Uhr und Freitag, 16.30 Uhr bis 19.30 Uhr. Zunächst ohne Termine.

VG Rhein-Selz, ab 15. März: in Guntersblum, Dorfgemeinschaftshaus, dienstags und donnerstags von 17 bis 20 Uhr; in Dienheim, Siliussteinhalle, mittwochs von 17 bis 20 Uhr und samstags von15 bis 18 Uhr; in Köngernheim, Sickingenhalle, montags und freitags, 17 bis 20 Uhr. Keine Terminvereinbarung notwendig.

Budenheim wird im Rahmen einer Kooperationslösung mit den umliegenden Testzentrenversorgt.

Einen Überblick über alle Teststellen in Rheinland-Pfalz gibt es unter https://corona.rlp.de. Hier sind neben den oben erwähnten Zentren auch die Teststellen bei Ärzten und Apotheken verzeichnet.

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