INGELHEIM – Im Mainz-Binger Impfzentrum laufen die Arbeiten auf Hochtouren: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereiten sich derzeit auf die maximale Kapazitätsauslastung vor. Damit wären rund 8500 Impfungen pro Woche möglich. Diese Kapazität könnte planmäßig ab dem 15. März voll ausgeschöpft werden. „Wir arbeiten mit Hochdruck daran, dass wir so schnell wie möglich unter Volllast fahren können“, sagt der Leiter des Impfzentrums Mathias Hirsch.

„Die maximale Impfkapazität pro Tag hängt natürlich maßgeblich davon ab, ob genügend Impfstoff zur Verfügung steht. Aber wir werden bereit sein, wenn es so weit ist“, betont der stellvertretende Impfkoordinator Martin Becker. Sofern in der nächsten Woche ausreichend Serum vorhanden ist, wird in einen Zwei-Schicht-Betrieb gewechselt.

Das Impfzentrum ist dann an sieben Tagen in der Woche geöffnet – also von Montag bis Sonntag jeweils von 7.15 Uhr bis 21 Uhr. Für die anvisierten, rund täglichen 1200 Impfungen wird derzeit auch beim Personal aufgestockt: Von aktuell circa 50 Personen wächst das Team auf etwa 120 Einsatzkräfte, die zukünftig abwechselnd beschäftigt sein sollen – darunter 75 Angestellte aus dem Verwaltungsbereich, medizinische Fachkräfte sowie Security-Mitarbeitende. Hinzu kommen 15 Ärzte, 6 Apotheker und 24 Bundeswehrsoldaten. „Wir werden sehr schnell mit der Impfung im Landkreis vorankommen“, so der zuständige Kreisbeigeordnete Erwin Malkmus.

Im Zentrum sollen weiterhin die zwei vorhandenen Impfstraßen in Betrieb sein. Nach wie vor werden die Vakzine von Biontech und Astrazeneca verimpft. Seit Eröffnung wurden rund 9800 Personen im Ingelheimer Impfzentrum geimpft. In der vergangenen Woche wurden etwa 2400 Erstimpfungen durchgeführt.

Aktuell impfberechtigt sind Personen aus der Prioritätsgruppe eins und zwei. Ab dem 10. März können sich auch Personen ab 70 Jahren für einen Impftermin über das Online-Portal des Landes Rheinland-Pfalz registrieren. Das Land informiert die entsprechenden Bürgerinnen und Bürger per Brief über die Registrierungsmöglichkeit.

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