Der nördliche Teil der Wallaustraße ist derzeit eine Großbaustelle. Foto: Ralph Keim

MAINZ – Die Landeshauptstadt setzt derzeit ein weiteres Projekt im Rahmen des Städtebauförderprogramms Soziale Stadt in der  Neustadt um: die Aufwertung des Straßenraums Wallaustraße zwischen Goethestraße und Kaiser-Karl-Ring sowie eines Teilstücks des Emauswegs zwischen Wallaustraße und Kita Emausweg. 

Die Wallaustraße durchquert die Neustadt vom Kaiser-Karl-Ring im Norden bis zum 117er Ehrenhof im Süden. Die Straße zeigte bislang eine mangelhafte Querschnittsgestaltung: Historisch bedingt verändert sich das Straßenbild im Laufe seiner Süd-Nord-Ausdehnung. Gravierende Defizite gibt es gerade im nördlichen Abschnitt. 

Es besteht wenig bis gar kein gesicherter Raum für Fußgänger, die Fahrbahnoberfläche ist beschädigt und die Aufenthaltsqualität schlecht. Durch die Bauarbeiten soll der Straßenraum neu geordnet und die Wallaustraße übersichtlicher, freundlicher und sicherer für alle Verkehrsteilnehmer werden. Die neue Wallaustraße bleibt eine Anliegerstraße für die angrenzende Wohnbebauung.

Mit der umfassenden Überplanung der Wallaustraße wird diese erstmals so gestaltet, dass sie für alle Bürgerinnen und Bürger der wachsenden Neustadtbevölkerung gleichermaßen nutzbar ist: Bestehende Steigungen und Gefälle werden nach Möglichkeit abgeflacht und Querungsstellen geschaffen. So können künftig auch Menschen im Rollstuhl, Familien mit Kinderwagen oder ältere Menschen mit Rollator direkt an ihr Ziel gelangen. Dieser Aspekt der Barrierefreiheit ist besonders wichtig – werden doch in den benachbarten 156 Wohneinheiten der Wohnbau rund 60 Prozent barrierefrei angelegt. 

Dafür ist im nördlichen Bereich der Wallaustraße der Ersatz von Bäumen notwendig. Sie stehen zu nah an den Hauswänden, und die Wurzeln ragen teilweise deutlich über das Straßenniveau hinaus. Nach dem Umbau der Straße werden in allen Bereichen neue Bäume gepflanzt. So sollen alle Bäume ersetzt werden.

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