Die Töngeshalle strahlt in neuem Glanz. Foto: Oliver Gehrig

EBERSHEIM – Die abschließenden Arbeiten an der Ebersheimer Töngeshalle sind nun beendet und die hochmoderne Veranstaltung – und Sporthalle steht den Bürgerinnen und Bürgern ab sofort zur Verfügung. Bau- und Kulturdezernentin Marianne Grosse (SPD) freut sich: „Die Töngeshalle erstrahlt innen und außen in neuem Glanz und ist mit den gewählten Maßnahmen baulich, technisch, brandschutztechnisch sowie auch funktional gut aufgestellt für die vielfältige künftige Nutzung.“

Ursprünglich in den 80er-Jahren erbaut, wurde der Sanierungsdruck nach 30 Jahren Betriebszeit der Halle so groß, dass die Maßnahme in das Förderprogramm KI 3.0 des Landes Rheinland-Pfalz aufgenommen wurde. 2016 begann die konkrete Planungsarbeit für eine energetische Sanierung und Erweiterung der Halle um einen Bühnenanbau. Anfang Februar 2017 wurden dann die ersten Planungen in Mainz-Ebersheim vorgestellt: Vorgesehen waren die Erweiterung der Halle um einen Bühnenraum mit Nebenräumen an der westlichen Gebäudeseite sowie die umfassende energetische Sanierung und die weitgehende Herstellung der Barrierefreiheit. In den darauffolgenden intensiven Abstimmungen konnte außerdem ermöglicht werden, dass die Bühne über eine hochschallgedämmte mobile Trennwand zum großen Saal abgetrennt und somit zu einem Proberaum umfunktioniert werden kann. Dank der Bemühungen der Gebäudewirtschaft Mainz konnte zudem eine Erneuerung des gesamten Sportbodens erreicht werden.

Neben wichtigen baulichen Maßnahmen wie der neuen gedämmten Plattenfassade, den barrierefreien Zugängen sowie der Erneuerung nahezu aller Oberflächen konnten elementare funktionale Verbesserungen eingebaut werden, darunter insbesondere neue Lüftungs- und Beleuchtungstechniken. Dazu war ein Gesamtbudget von insgesamt 3,3 Millionen Euro erforderlich.

„Die Töngeshalle bildet den zentralen Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens in Mainz-Ebersheim. Umso erfreulicher war es, dass unter enormen Kraftanstrengungen aller Beteiligten die Halle sogar drei Monate vor dem geplanten Bauzeitende schon für die Fastnachtskampagne 2020 genutzt werden konnte“, ergänzt Ortsvorsteherin Anette Odenweller (CDU). Einige wenige Restarbeiten wurden, auch pandemiebedingt, in den vergangenen Monaten noch durchgeführt und sind nun erfolgreich abgeschlossen.

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