Ein MainzRIDER fährt jetzt gratis zum Mainzer Impfzentrum. Foto: Ralph Keim

MAINZ. Als Service für alle, die in den nächsten Wochen in Gonsenheim ihre Impfungen gegen Corona erhalten werden, haben die Mainzer Stadtwerke, die Mainzer Mobilität und die Stadt einen kostenlosen Fahrservice eingerichtet: Mit einem festen Impftermin kann man sich melden und abholen lassen.

Einer der MainzRIDER-Fahrzeuge bringt sie nach Gonsenheim und anschließend wieder nach Hause. Der Service ist gratis und in erster Linie für Personen gedacht, die den Weg zum Impfzentrum nicht ohne weiteres anderweitig bewältigen können. OB Michael Ebling, der Stadtwerke-Vorstandsvorsitzende Daniel Gahr und MVG-Geschäftsführer Jochen Erlhof konnten mit Christa Sommer aus der Oberstadt den ersten Fahrgast begrüßen.

Der RIDER kann über die Telefonnummer 06131/115, über die auch die Impftermine vergeben werden, bestellt werden. Foto: Ralph Keim

Die notwendige Rufnummer ist die 06131/115. Darüber kann bei der Vereinbarung des Impftermins ein MainzRIDER vorbestellt werden. Die Fahrzeuge sind montags bis freitags zwischen 7.30 und 16 Uhr im Einsatz.

OB Ebling wies beim Start auch auf die Impfsituation in Mainz hin: Diese nehme jetzt an Fahrt auf, zumal im Mainzer Impfzentrum die zweite Impfstraße eröffnet wurde. „Wir machen beim Impfen Fortschritte. Mit größeren Impfstofflieferungen ab März, wie von Bund und Land angekündigt, wird das Tempo zunehmen.“

In allen Mainzer Altenheimen seien bereits die Erstimpfungen erfolgt. Bis auf zwei Heime seien auch schon überall eine Zweitimpfung durchgeführt. Der zweite Durchgang an Erstimpfungen für die Bewohner und Mitarbeiter in den Heimen, die in der ersten Runde noch nicht impfbereit oder impffähig waren, sei ebenfalls gestartet.

Ebling wies darauf hin, dass sich in Rheinland-Pfalz Erzieherinnen und Erzieher, Tagemütter und weitere Beschäftigte in den Kindertagesstätten sowie Grundschullehrerinnen und Grundschullehrer und weitere Beschäftigte an den Grundschulen bereits ab 1. März registrieren lassen können. Sollte die Impfverordnung durch den Bund so geändert werden, dass diese Berufe höher priorisiert werden, können im Anschluss direkt Termine vergeben werden.

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