Der SPD-Landtagsabgeordnete Johannes Klomann setzte sich für eine gute Sache an die Rewe-Kasse. Das freute auch Betreiberin Semai Akale. Fotos: Ralph Keim

NEUSTADT – Nein, er hat sich nicht einen neuen Job gesucht. Dass der Mainzer SPD-Landtagsabgeordnete Johannes Klomann an Fastnachtsamstag im Rewe-Markt am Zollhafen an der Kasse saß, hatte einen besonderen Grund. Dabei handelte es sich nämlich um eine Spendenaktion zugunsten Mainzer Vereine, die besonders unter den Folgen der Corona-Pandemie leiden. 

Dazu setzte sich der Sozialdemokrat eine Stunde gerne lang an eine Kasse und zog den Kunden ihr Geld aus der Tasche. Zuvor hatte er sich von Marktbetreiberin Semai Akale kurz einweisen lassen. Den Erlös aus den von Johannes Klomann abkassierten Einkäufen spendet die Betreiberin des Marktes. Zusätzlich wettete Johannes Klomann mit ihr, dass 200 Kundinnen und Kunden über den Tag verteilt verkleidet im Markt einkaufen gehen, was den Spendenbetrag verdoppelt. 

Und da es sich trotz Corona zahlreiche Bürger nicht nehmen ließen, an diesem sonnigen Tag verkleidet in die Stadt zu kommen, sollte diese Wette gewonnen sein. Johannes Klomann selbst kam an diesem Tag übrigens mit einem Hackbeil im Kopf zum Dienst an der Ladenkasse. Alles lief selbstverständlich nach den gültigen Corona-Verordnungen ab.

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Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“