So sah der Saal im Kurfürstlichen Schloss während „Mainz bleibt Mainz“ noch nie aus. Screenshot: Ralph Keim

MAINZ – Der eine oder andere mag vielleicht skeptisch gewesen sein, doch es war eine gelungene Sache: Die normalerweise immer live ausgestrahlte und mehrstündige TV-Sitzung „Mainz bleibt Mainz“ wurde Corona-bedingt in diesem Jahr an Fastnachtfreitag als vorproduzierte zweieinhalbstündige Aufzeichnung gesendet. Selbstverständlich aus dem Kurfürstlichen Schloss.

Eine Pappkameradin als Sitznachbarin: Ansteckung ausgeschlossen. Screenshot: Ralph Keim

Als Sitzungspräsident fungierte in gewohnter Weise Andreas Schmitt, der später auch in seiner Paraderolle als Obermessdiener in die Bütt stieg. Um Abstand zu wahren, gab es allerdings keine 11 Komiteeter. Die Lücken wurden mit Pappkameraden geschlossen. Und etliche Pappkameraden saßen auch im Publikum. Dazwischen die Akteure, die bereits oder noch nicht auf der Bühne standen.

Sonst „Nachtwächter“, diesmal „Hygienebeauftragter der Stadt“. Screenshot: Ralph Keim

Zu weiteren Rednern zählten unter anderem Jürgen Wiesmann als „Ernst Lustig“ und Adi Guckelsberger, der das Gewand des „Nachtwächters“ gegen die Kluft des „Hygiene-Beauftragten der Stadt“ getauscht hatte.

Musikalische Beiträge, unter denen selbstverständlich die Hofsänger nicht fehlen durften, waren vorproduziert und zur Sendung reingeschnitten worden. Toll auch die Einspieler aus TV-Sitzungen längst vergangener Jahrzehnte, die ein Wiedersehen mit Rolf Braun, Ernst Neger, Margit Sponheimer und weiteren Legenden möglich machte.

Die TV-Sitzung „Mainz bleibt Mainz“ ist noch in der ARD-Mediathek abzurufen.

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