Nach fast zwölf Jahren hat sich der Sozialdemokrat Jens Carstensen aus dem Ortsbeirat verabschiedet. Auch Parteikollegin Nina Kasper hört auf. Ihre Nachfolger sind Gudrun Schneider- Bauerfeind und Ralf Claus. Foto: Silke Jungbluth-Sepp

GONSENHEIM – Seit 2009 hat Jens Carstensen (SPD) die Arbeit des Ortsbeirats Gonsenheim mitgeprägt, war lange stellvertretender Ortsvorsteher und zuletzt SPD-Fraktionssprecher. Nun hat sich der Gonsenheimer sich aus dem Gremium verabschiedet – aus persönlichen Gründen und mit Beginn seines Ruhestands.

Die Verabschiedung fiel in der Videositzung nicht weniger herzlich aus, als es in einer Präsenzsitzung möglich gewesen wäre. Nur auf die Abschiedspräsente muss er warten, bis der Ortsbeirat wieder im realen Leben zusammentreffen kann. Carstensen sei „ein zuverlässiger und loyaler Partner als stellvertretender Ortsvorsteher“ gewesen, sagte Ortsvorsteherin Sabine Flegel (CDU). Die Zusammenarbeit mit ihm sei ein „Vergnügen und eine Ehre gewesen“ ergänzte der stellvertretende Ortsbeiratsvorsitzende Matthias Huber (CDU).

Gemeinsam mit Carstensen verliert die SPD-Fraktion auch Nina Kasper, die sich seit 2017 im Ortsbeirat engagiert hat und sich ebenfalls aus persönlichen Gründen zurückzieht. Für Carstensen und Kasper rücken Gudrun Schneider-Bauerfeind und Ralf Claus nach, die virtuell in ihr Amt eingeführt wurden und nun mit Marcel Wabra die dreiköpfige SPD-Fraktion bilden.

Alle Fraktionen gemeinsam wollen auf Vorschlag von Flegel eine Arbeitsgruppe bilden, um sich intensiv mit den Vorschlägen von Armin Schulz für ein Radverkehrskonzept in Gonsenheim zu beschäftigten. Der Ingenieur hat in seiner Freizeit und in Eigeninitiative in mehreren hundert Arbeitsstunden eine Studie erstellt, die die Verkehrsprobleme im Stadtteil analysiert und Vorschläge für Verbesserungen macht.

Weil die Arbeitsgruppe gemeinsame Verkehrskonzept-Lösungen finden will und die Gremiumsmehrheit die Idee der Grünen für eine gemeinsam von Bussen und Radfahrern genutzte „Umweltspur“ in der Lennebergstraße als zu gefährlich für Radler ablehnt, zog die Grünen-Fraktion diesen Antrag zurück. Ebenso wie einen nach Ansicht der übrigen Fraktionen zu unkonkreten Antrag zur Verbesserung der Verkehrssicherheit am Wildpark und Lennebergwald.

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