Bohnegardistin Diana Manganiello-Wolf, „Mombach hilft“-Vorsitzende Daniela Gönner, Vorstandsmitglied Antonia Leetz, Ortsvorsteher Christian Kanka und Monika Schmitz, Zweite Vorsitzende von „Mombach hilft“ (von links), präsentieren die Aktion „Mombacher Fastnacht PlakART“. Foto: Ralph Keim

MOMBACH – Normalerweise würden sich die Narren jetzt auf die Straßenfastnacht vorbereiten. Bei frostigen Temperaturen verbunden mit Sonnenschein wäre es eine große Vorfreude. Doch Corona macht Umzüge und fastnachtliches Treiben auf den Straßen unmöglich, auch in Mombach, wo an Fastnachtdienstag der Schissmelle-Umzug anstehen würde.

Corona hin, Corona her – an der Ortsverwaltung sind die Fastnachtsfahnen gehisst. Unweit davon sind die Plakate der „Mombacher Fastnacht PlakART“ zu sehen. Foto: Ralph Keim

Doch der Verein „Mombach hilft“ unter dem Vorsitz von Daniela Gönner hat sich mit den Bohnebeitel, dem CCM Eulenspiegel, den Meenzer Herzjer, der Maletengarde, der Mombacher Prinzengarde, der Bohnegard sowie Rot-Weiß-Mainz die Aktion „Mombacher Fastnacht PlakART“ einfallen lassen. In Mombach sind derzeit fünf Plakate aufgehängt, beispielsweise nahe der Ortsverwaltung, die in Zusammenarbeit mit den Fastnachtsvereinen getextet wurden. 

Sätze wie „In Mombach schreibt man Fastnacht groß und wenn auch von zu Hause bloß“ oder auch „Mombach bleibt bunt, Mombach bleibt laut, auch wenn uns Corona die Fastnacht versaut“ und „Uff Schissmelle-Dienstag mol verzichte, dess werd die Fassnacht net vernichte“ verbreiten in diesen schwierigen Zeiten Frohsinn und Optimismus. Hinzu kommen die Logos der teilnehmenden Vereine. 

Die Plakate sollen aber auch die Bürger dazu animieren, aktiv zu werden: Wer will, kann sich vor einem der Plakate aufstellen und ein närrisches Foto oder Video aufnehmen – natürlich verkleidet und natürlich coronakonform. Dieses kann dann auf der Facebook-Seite „Mombacher Fastnacht PlakART“ gepostet werden. 

Wichtig ist, anzugeben, ob man jünger als 18 oder 18 und älter ist. Denn unter allen Teilnehmenden werden 2 mal 11 Gewinne ausgelost, darunter auch einiges mit Prozenten. Kinder können das kleine Narrenpaket mit einem 11-Euro-Gutschein gewinnen. Von den Plakaten hat „Mombach hilft“ DIN A 3-Versionen drucken lassen. Zwei davon gehen in das Haus St. Rochus, drei ins Ursel-Distelhut-Haus.

Für den 13. Februar hat sich „Mombach hilft“ gemeinsam mit dem Mombacher Turnverein  eine besondere Aktion ausgedacht. Von 9 bis 16 Uhr wird es auf dem Parkplatz des Mombacher Schwimmbads ein „Masken-Drive-In“ geben: FFP2-Masken für 1,50 Euro das Stück, in kindesgerechter Größe für 2 Euro. Außerdem können zehn OP-Masken für 5 Euro gekauft werden, zehn Kindermasken für 8 Euro. 

Mit dem Verkauf gehen pro Maske 25 Cent zugute von „Mombach hilft“ sowie dem Turnverein. Ortsvorsteher Christian Kanka hat sein Kommen auch zugesagt und wird den Verkauf fleißig mit unterstützen. „Mombach hilft“ erhält über die Aktion hinaus eine Spende von 500 FFP2 Masken und wird sich dadurch an einer Aktion des Mainzer Lions Clubs, der Versorgung Bedürftiger mit medizinischen Masken mit 250 FFP2 Masken beteiligen. Diese werden dann dem Brotkorb der Caritas und der Mainzer Tafel zu Verfügung gestellt. 

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“