Die Laubenheimer ULKer haben auch im Coronajahr 2021 einen Orden kreiert. Foto: red

LAUBENHEIM – In normalen Jahren erhalten die Narren ihre Orden während der Kampagne bei Ordensfesten und Veranstaltungen, so auch bei der KG ULK 1930. Traditionell beginnt die Auszeichnung der Narren bei der ULK mit der Ordensmatinee. Die aber musste nach drei Terminverschiebungen mit dem zweiten Lockdown wie alle Veranstaltungen der Kampagne 2021 abgesagt werden.

Dies war für den Vorstand kein Grund, die Vereinsmitglieder nicht mit dem Orden auszuzeichnen, der kurzer Hand zum 2-Jahre Dauerorden erklärt wurde. Mit der Randbedingung, diesen Orden im ersten Jahr ausschließlich nur an ULKer und ULKerinnen zu verleihen.

In dieser närrischen Box wurde der Orden verteilt. Foto: red

Deshalb wurde die Ordensmatinee närrisch einfach zum Ordensmarathon. Der Vorsitzende übernahm die ehrenvolle Aufgabe, den Orden coronakonform den Vereinsmitgliedern zu überreichen. In der rekordverdächtigen Zeit von nur 22 Tagen wurde diese Herkulesaufgabe überwiegend per Pedes durch Uwe Merz bewältigt, allerdings nur Dank der tatkräftigen Unterstützung seiner Frau Christiane, die den jeweiligen Tages-ab-laufplan generalstabsmäßig plante und begleitete. Die durchschnittliche tägliche Laufleistung lag bei 11.111 Schritten.

So können sich in dieser Kampagne 169 ULKer und ULKerinnen über einen Dauerorden freuen, der 146 mal persönlich überreicht und 16 mal mit persönlichen Gruß im Briefkasten deponiert wurde. 7 mal allerdings wurde der Orden als „ULK-Fastnacht out of the box“ per Post zugestellt. „Nach Hannover, Wien, Grünberg, Hünfelden, Lahnstein, Nauroth und Hilgertshausen wollte Uwe einfach nicht laufen“, so Christiane Merz.

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