Aktivisten stellen die Zahl 2030 dar. Foto: Michael Lengersdorff

MAINZ – Bezeichnender Weise war es bereits 12.10 Uhr, als rund 30 Initiatoren des Bürgerbegehrens „MainzZero – Klimaentscheid Mainz“ die Jahreszahl „2030“ auf das Pflaster am Mainzer Rheinufer in Höhe der Theodor-Heuss-Brücke aufstellten. 

Am Infostand wurden Unterschriften gesammelt. Foto: Michael Lengersdorff

Denn es ist höchste Zeit zu handeln, so die Botschaft der parteiunabhängigen Initiatoren aus Eltern, Großeltern und Mainzer Bürger bei dieser Aktion. Denn Hitzesommer, überhöhte Smogwerte durch Abgase oder Starkregen dürfen nicht zu „normalen“ Ereignisse in Mainz werden. „Wir müssen jetzt aktiv werden und das tun wir auch mit diesem Bürgerbegehen“, so Caterina Wolfangel, eine der Initiatoren, „für uns, für unsere Kinder und für ein lebenswertes Mainz“. Daher wird es auch weiterhin Aktionen dieser Art geben, um die Stadt aufzuwecken – aufzuwecken für mehr Klimaschutz in und für Mainz.

Gleichzeitig wurden mit einem mobilen Fahrrad-Infostand für dieses Bürgerbegehren am Rheinufer Unterschriften gesammelt. Bis Ende April sollen es mehr als 10000 sein, die dann der Stadtspitze zur Prüfung und Entscheidung überreicht werden sollen.

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