Ortsvorsteher Manfred Mahle, MVG-Geschäftsführer Jochen Erlhof und Verkehrsdezernentin Katrin Eder stellten MainzRIDER am Bürgerhaus vor. Foto: Claudia Röhrich

FINTHEN – Das Wohngebiet Römerquelle verfügte bislang nicht über die beste ÖPNV-Anbindung. Doch nun hat die Mainzer Mobilität ihren Shuttle-Service MainzRIDER ausgedehnt. So fährt der MainzRIDER zusätzlich montags bis freitags (außer an Feiertagen) von 9 bis 15 Uhr innerhalb von Finthen. Damit soll es vor allem um eine attraktive Anbindung von der Römerquelle in den Ortskern geben.

Dazu MVG-Geschäftsführer Jochen Erlhof: „Für die Ausweitung nutzen wir freie Kapazitäten durch die niedrigeren Nutzerzahlen auf Grund der Corona-Pandemie.“ Verkehrsdezernentin Katrin Eder spricht von einer besonderen Situation für eine Strecke, wo sich ein Linienbus nicht rentiere. Coronabedingt werden höchsten drei Fahrgäste befördert.

MainzRIDER ist ein Pilotprojekt, das mit Fördergeldern des Bundesverkehrsministeriums umgesetzt wird und voraussichtlich bis Ende 2021 laufen. Fahrgäste können über eine App nachvorheriger Anmeldung Fahrten für Strecken zwischen den aufgeführten Stadtteilen buchen. Ortsvorsteher Manfred Mahle ist guter Dinge, dass das Bedienen der App sich bei Alt und Jung mit der Zeit einspielen wird.

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Claudia Röhrich
Seit Februar 2015 bin ich als freie Journalistin bei der Lokalen Zeitung tätig. Zuvor arbeitete ich nach meinem Informatikstudium viele Jahre als IT-Koordinatorin. Seit zwei Jahren bin ich als freie Journalistin im Deutschen Fachjournalistenverband (DFJV) akkreditiert. Die in vielerlei Hinsicht anspruchsvollen oder originellen lokalen Veranstaltungen motivieren mich bei Recherche und Verfassen meiner Artikel.