Landrätin Dorothea Schäfer (rechts) sowie Leiterin Angela Schneider-Braun und Alexander Pohl von der Wirtschafsförderung des Landkreises freuen sich über den Förderbescheid. Foto: Kreisverwaltung/Gebhard

INGELHEIM – Der Breitbandausbau im Landkreis nimmt weiter Fahrt auf. Mehr als 2500 Privathaushalte, über 230 Unternehmen und 65 Schulen, die derzeit noch mit Geschwindigkeiten von unter 30 Mbit/s surfen, werden schon bald mit schnellem Internet versorgt. Seit dem ersten Spatenstich im Februar 2020 ist trotz der Pandemie schon einiges passiert.

Für Haushalte, Schulen und Unternehmen aus Ingelheim, Budenheim und der Verbandsgemeine Gau-Algesheim soll es im März losgehen. Alle Voraussetzungen sind getroffen, ein Ende ist hier für 2022 geplant. Die Verbandsgemeinden Bodenheim und Rhein-Selz sollen bis Mitte 2022 folgen.

Die Telekommunikationsunternehmen innogy TelNet GmbH, inexio GmbH sowie EWR NetzGmbH haben die Aufgabe, die ländlichen Regionen des Landkreises zu versorgen, im Auftrag der Kreisverwaltung übernommen. An dem 25-Millionen-Euro-Projekt beteiligen sich Bund und Land gemeinsam zu insgesamt 90 Prozent.

Die Förderbescheide wurden im Oktober 2020 vom Bund in Höhe von circa 12,8 Millionen Euro und im Januar 2021 vom Land in Höhe von 10,3 Millionen Euro übergeben. Koordiniert und gesteuert wird das Projekt durch das Büro für Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung, ansässig bei der Kreisverwaltung.

„Ob in Unternehmen, privaten Haushalten oder Schulen – zukunftssicherer, schneller Datenverkehr ist ein wichtiger Standortfaktor und für eine der wirtschaftsstärksten Regionen in Rheinland-Pfalz unerlässlich“, sagt Landrätin Dorothea Schäfer. Der Eigenanteil der Kosten für den Landkreis beläuft sich auf rund 2,5 Millionen Euro. „Diese Investition in die Zukunft übernehmen wir sehr gerne“, so die Landrätin.

Weitere Infos unter www.breitband.mainz-bingen.de.

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