MAINZ – Mit dem Städtebauförderprogramm Soziale Stadt werden Maßnahmen umgesetzt, die der Aufwertung der drei Quartiere Lerchenberg, Mombach und Neustadt sowie dem Wohle der Bewohner dienen. Um in einem Quartier der Sozialen Stadt auch kleinere Maßnahmen und Projekte schneller umzusetzen, als es bei den üblichen großen Baumaßnahmen der Fall ist, gibt es den Verfügungsfonds. Hierfür stehen insgesamt 10.000 Euro pro Quartier zur Verfügung.

Alle Ideen und Vorschläge müssen einen direkten Bezug zum jeweiligen Quartier haben, niedrigschwellig angeboten werden und für alle Bewohner des Quartiers zugänglich sein. Dabei ist es wichtig, dass es sich um eine neue, innovative Idee handelt, die nicht über andere Mittel finanziert werden kann.

Solche Maßnahmen können beispielsweise Spiel- und Klettergeräte, Materialien und Anschaffungen für Vereine und Einrichtungen des Quartiers und vieles mehr sein. Als ein Beispiel ist hier die für alle zugängliche Fahrradreparatur- und Aufpumpstation vor der Eltern Kinder-Initiative Wundertüte e.V. in der Neustadt zu nennen. Ein mobiles „Café-Bike“ des Caritas Haus St. Rochus mit aufklappbarer kleiner Theke dient der aufsuchenden Arbeit in Mombach. Für die Ausweitung digitaler Angebote wurde im Lerchenberg u. a. eine Spiegelreflexkamera angeschafft.

Wer Ideen für solche Maßnahmen oder kleineren Projekte hat, kann einen Antrag beim Quartiermanagement stellen. Die Anträge müssen bis spätestens 15. Februar eingegangen sein.

Weitere Details und Informationen finden Sie unter www.soziale-stadtmainz.de.

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