Wolfgang Bärnwick ist neuer Präsident des Landessportbundes Rheinland-Pfalz. Foto: Rainer Oppenheimer

INGELHEIM – Er war Beigeordneter der Stadt Ingelheim, Präsident der SpVgg Ingelheim, jetzt amtiert Wolfgang Bärnwick als neuer Präsident des Landessportbundes Rheinland-Pfalz. Unser Mitarbeiter Willi Bühle  sprach mit Wolfgang Bärnwick über das neue Amt und die Herausforderungen.

Herr Bärnwick, nach der Berufung zum kommissarischen Präsidenten wurden Sie nun offiziell zum Präsidenten des Landessportbundes Rheinland-Pfalz (LSB) gewählt. 

WOLFGANG BÄRNWICK: Ich freue mich sehr, dass mir zahlreiche Delegierte ihre Stimme und ihr Vertrauen gegeben haben. Gleichwohl bin ich mir der großen Verantwortung bewusst und sehe die Erwartungen, welche an den LSB und meine Person gerichtet sind.

Sagen Sie uns etwas zum LSB.

WOLFGANG BÄRNWICK: Der LSB ist die Dachorganisation des Sports in Rheinland-Pfalz mit rund 1,3 Millionen Mitgliedschaften in über 6000 Vereinen.

Also wartet auf Sie eine Fülle voll wichtigen und hoffentlich doch auch interessanten  Aufgaben. Und wo setzen Sie Ihre persönlichen Schwerpunkte Ihrer Arbeit?

WOLFGANG BÄRNWICK: Die Schwerpunkte meiner Arbeit beziehungsweise die priorisierten Ziele in den nächsten Monaten liegen unter anderem im Neubau der Geschäftsstelle sowie in der Pflege und im Ausbau der guten Kontakte zum Ministerium des Innern und Sport. Die gezielte Förderung des Leistungssports ist sowieso eine der Kernaufgaben des LSB. Besonders wichtig in diesen Zeiten ist die Erarbeitung von Lösungsvorschlägen zusammen mit der Politik für differenzierte Rahmenbedingen für Sportler und Vereine während und nach der Corona-Pandemie

Wie wollen Sie diese umfangreichen Aufgaben bewältigen. Steht Ihnen da neben der ebenfalls neugewählten ehrenamtlichen Vizepräsidentin Miriam Welte fachkundiges Personal zur Verfügung?

WOLFGANG BÄRNWICK: All diese Aufgaben lassen sich nur in und mit einem guten funktionierenden Team erledigen. Und da ist der LSB richtig gut aufgestellt. Hoch motivierte und fachlich hervorragende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Hauptamt erfahren die Unterstützung nicht minder motivierter ehrenamtlich tätiger Kolleginnen und Kollegen im Präsidium.

Was waren Ihre persönlichen Motive, dieses Amt anzunehmen?

WOLFGANG BÄRNWICK: Als meine Amtszeit als Beigeordneter der Stadt Ingelheim im Herbst 2019 endete, war mir sofort klar, dass dies nicht das Finale meiner ehrenamtlichen Tätigkeit sein konnte. Als ich dann im Dezember 2019 einen Anruf bekam und mir die Frage gestellt wurde, ob ich mir nochmals eine ehrenamtliche Funktionärstätigkeit vorstellen könne, musste ich nicht allzu lange überlegen. Ich fühlte und fühle mich immer noch jung genug, meine Erfahrungen, welche ich in den letzten Jahren und Jahrzehnten in beruflichen, sportlichen und politischen Bereichen erfahren durfte, in eine große Organisation einzubringen. Darüberhinaus bin ich jemand, der sehr gerne Verantwortung übernimmt.

Da kommen Ihnen Ihre bisherigen ehrenamtlichen Engagements, so als Präsidiumsmitglied mit Ressort Vereinsentwicklung beim Sportbund Rheinhessen, als Präsident des Tennisclub Boehringer Ingelheim und 10 Jahre Präsident der SpVgg Ingelheim zugute.

WOLFGANG BÄRNWICK: Wie schon erwähnt, all das spielte bei meiner Entscheidung sicherlich eine nicht unwesentliche Rolle.

Einen ersten Stallgeruch haben Sie sich als Präsidiumsmitglied im Sportbund Rheinhessen mit dem Ressort Vereinsentwicklung erworben. Das ist sicherlich hilfreich für die Eingewöhnung.

WOLFGANG BÄRNWICK: In der Tat. Hatte ich doch in den vier Jahren reichlich Zeit, nicht nur die Strukturen, sondern auch die Schwerpunkte der unterschiedlichen Aufgaben der regionalen Sportbünde und des Landessportbundes kennen zu lernen. Und das Allerwichtigste: Ich begegnete einer Vielzahl von handelnden Personen dieser Organisationen.

Was erwarten Sie sich von Ihrer Arbeit?

WOLFGANG BÄRNWICK: Ehrlich gesagt, darüber habe ich noch nicht eine Sekunde nachgedacht. Wenn aber am Ende meiner gewählten Amtszeit alle Ziele erreicht oder auf einem guten Weg sind, bin ich zufrieden. Und hoffentlich auch diejenigen, für die wir im Haupt- und Ehrenamt gerne arbeiten, nämlich die Sportlerinnen und Sportler, Vereine, Verbände und Organisationen in Rheinland-Pfalz.

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