Übergabe des Förderbescheids mit (v. li.) Ortsvorsteher Hand, Sozialdezernent Lensch, Ministerin Ahnen und OB Ebling. Foto: Ralph Keim

NEUSTADT – Kein Zweifel: Die Neustadt und das Neustadtzentrum sind untrennbar miteinander verbunden. Das markante Gebäude ist – abseits der Corona-Einschränkungen – ein wichtiger Treffpunkt und Veranstaltungsort. Hier sind soziale Einrichtungen und mehrere Vereine untergebracht. Im Saal des Neustadtzentrums sind vor Corona nicht nur Fastnachtssitzungen über die Bühne gegangen.

Das Neustadtzentrum ist in die Jahre gekommen und wird ab dem kommenden Jahr umfangreich saniert. Foto: Ralph Keim

Doch das 1905 erbaute und nach seiner weitgehenden Zerstörung im Zweiten Weltkrieg ab 1949 wiederaufgebaute Gebäude ist in die Jahre gekommen. Die Technik stammt zum Teil noch aus der Nachkriegszeit. Daher soll das Neustadtzentrum eine grundlegende energetische Sanierung erfahren. Wichtige Aspekte wie die Barrierefreiheit und der Brandschutz sollen auf den aktuellen Stand gebracht werden. Es wird ein zusätzlicher Fluchtweg gebaut, das Dach teilweise erneuert. Erneuert wird auch die Küche sowie die Haustechnik. Im kommenden Jahr soll es mit den Arbeiten losgehen.

Rund 5,5 Millionen Euro sind dafür veranschlagt. 85 Prozent davon werden vom Land und vom Bundes gefördert. Eine erste finanzielle Spritze in Höhe von rund 3,75 Millionen Euro erfolgte im Oktober. Jetzt überreichte Finanzministerin Doris Ahnen an Oberbürgermeister Michael Ebling und Sozialdezernent Eckart Lensch einen weiteren Bewilligungsbescheid in Höhe von 930350 Euro.

Dabei bekräftigten alle Beteiligten, darunter auch Neustadt-Ortsvorsteher Christoph Hand, die Bedeutung des Neustadtzentrums für den Stadtteil und die Bevölkerung. „Das Neustadtzentrum leistet einen wesentlichen Beitrag zum gesellschaftlichen, integrativen und sozialen Zusammenleben“, betonte Ministerin Ahnen.

„Das Neustadtzentrum ist ein unverzichtbarer und sehr beliebter Ort der Begegnung in der Neustadt“, ergänzte OB Ebling, während Sozialdezernent Lensch darauf hinwies, dass das Neustadtzentrum Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen wichtigen Raum für ihre Freizeitgestaltung biete. Das betonte auch Ortsvorsteher Hand. Das Neustadtzentrum hole besonders Kinder und Jugendliche von der Straße und stelle einen wichtigen Anker für die Menschen dar.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“