Ein Hund kann seine Hinterlassenschaften nicht selbst entsorgen. Das muss schon der Hundebesitzer erledigen. Foto: Ralph Keim

MAINZ – Gefüllte Hundekotbeutel am Feldweg oder in der Biotonne sind ein Ärgernis für die Bürger – und auch für den Entsorgungsbetrieb. Darauf macht die Stadt aufmerksam. Die Hundekotbeutel bestehen zumeist aus Plastik und sind alles andere als biologisch abbaubar, auch nicht die als „kompostierbar“ gekennzeichneten Tüten.

Immer wieder erreichen den Entsorgungsbetrieb Meldungen und Bürgern über Feldwege, anderen Rand Kunststoff-Hundekotbeutel liegen. Dies ist nicht nur unschön anzusehen, sondern zudem auch für Tiere und Umwelt schädlich. Das Material wird teilweise vom Wind zerfetzt, die Kleinteile können dann vom Regen ins Grundwasser gespült werden – und landen im Extremfall gar in den Mägen von Tieren.

Zudem stellte der Entsorgungsbetrieb bei den verstärkten Biotonnen-Kontrollen fest, dass immer wieder Hundekotbeutel in den Biotonnen landen. Häufig handelt es sich dabei um sogenannte Fremdbefüllungen, das heißt Passanten werfen diese Abfälle beim Vorbeigehen fälschlicherweise in die Biotonne, die gerade am Straßenrand steht.

Das ist nicht nur ärgerlich für die Anwohner. Denn ihre Tonne wird aufgrund der Fehlbefüllung nicht geleert. Auch für den Entsorgungsbetrieb stellt dies ein großes Problem dar. Diese Plastiktüten landen so in der Essenheimer Kompostierung und sorgen damit für schlechte Kompostqualität.

Tierkot hat generell nichts in der Biotonne zu suchen und sollte immer über den Restabfallentsorgt werden. Der Entsorgungsbetrieb appelliert daher an alle Hundebesitzer, einen der zahlreichen öffentlichen Abfalleimer zur Entsorgung der Beutel zu nutzen oder diese zu Hause in der Restabfalltonne zu entsorgen.

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