Auch die Bierbrauerei gehört zur Geschichte der Stadt Mainz. Foto: Stadthistorisches Museum

MAINZ – Im Dezember 2000 fand die feierliche Eröffnung des Stadthistorischen Museums Mainz statt. Erste Planungen aus den 1980er Jahren zeigten bereits die Notwendigkeit eines Museums, das sich der Geschichte der Stadt Mainz widmet, auf.

Der 1996 ins Leben gerufene Förderverein Stadthistorisches Museum Mainz e.V. trieb diese Planungen voran, die schließlich mit der Eröffnung des Museums, damals noch im Haus zum Stein, am 7. Dezember 2000 umgesetzt wurden. Das Museum präsentierte zunächst die beiden Dauerausstellungen „Wirtschafts- und Arbeitsleben in Mainz im 19./20. Jahrhundert“ und „Magenza – 1000 Jahre jüdisches Mainz“. Beide Ausstellungen bilden auch heute in aktualisierter Form die Basis des Museums.

Mainz und der Wein sind untrennbar miteinander verbunden. Foto: Stadthistorisches Museum

Ein Meilenstein in der Geschichte des Hauses war der Umzug in Räume auf der Zitadelle im Juli 2003. Ergänzend kamen 2005 die beiden Dauerausstellungen „Mainz von den Anfängen bis zur Gegenwart – eine Zeitreise durch die Stadtgeschichte“ und „Kinderwelten“ hinzu. Wechselnde Sonderausstellungen griffen relevante Mainzer Themen auf, wie „Geschichte des Bierbrauens in Mainz“, „Mainz und der Wein“, „Luftfahrt in Mainz vor 1914“, „Mainzer Gastarbeiter der ersten Generation“, „Mainz 1945 bis 1962“, um nur einige Beispiele zu nennen.

Das Stadthistorische Museum Mainz präsentiert einen Überblick zur Mainzer Geschichte, Exponate zur Wirtschafts- und Alltagsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts und die 1000-jährige jüdische Geschichte der Stadt. Daneben werden jährlich wechselnde Ausstellungen gezeigt. Ergänzend organisiert der Förderverein des Museums regelmäßig Veranstaltungen.

Die Öffnungszeiten sind freitags von 14 bis 17 Uhr, samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr.

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