Landrätin Dorothea Schäfer (links) und Gleichstellungsbeaufragte Manuela Hansel zeigen Flagge. Foto: Kreisverwaltung/Franziska Neumann

INGELHEIM – Gewalt an Frauen ist alltäglich und hat viele Erscheinungsformen. Sie findet auf körperlicher, psychischer und sexueller Ebene statt – auch Stalking gehört dazu. Um dies immer wieder ins Bewusstsein zu rufen, werden jedes Jahr symbolisch am 25. November bundesweit Aktionsfahnen gehisst. Auch der Landkreis Mainz-Bingen zeigt Flagge: Unter dem Motto „Frei leben ohne Gewalt“ beteiligen sich Landrätin Dorothea Schäfer, die Gleichstellungsbeaufragte Manuela Hansel sowie der Ausschuss für die Gleichstellung von Frau und Mann im Landkreis Mainz-Bingen an der Aktion.

„Viele Frauen sind täglich Gewalt und Unterdrückung ausgesetzt. Umso wichtiger ist es, für das Thema zu sensibilisieren und so die Rolle der Frau in allen Bereichen der Gesellschaft permanent zu stärken“, so Landrätin Dorothea Schäfer, die auch Vorsitzende des Ausschusses für die Gleichstellung von Frau und Mann ist. „Es ist natürlich nicht ausreichend, nur an einem Tag dazu aufzurufen. Dennoch ist der internationale Gedenktag eine wichtige Unterstützung für alle Frauen“, ergänzt die Gleichstellungsbeaufragte des Landkreises Manuela Hansel.

Hintergrund für die Entstehung des Aktionstages „Nein zu Gewalt an Frauen“ ist die Verschleppung, Vergewaltigung und Ermordung von drei Frauen aus der dominikanischen Republik im Jahr 1960 durch Soldaten des ehemaligen Diktators Trujillo. Tausende von Fahnen werden weltweit zu dieser von Terre des Femmes e. V. initiierten Fahnenaktion gehisst. Auch vor der Kreisverwaltung in Ingelheim wird ein Banner aufgehängt, um an diesen Tag zu erinnern und um ein klares Zeichen gegen Gewalt gegen Frauen zu setzen.

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