Bezüglich Erfindungen, die die Welt verändern, hat Mainz ja schon seit einigen Jahrhunderten weltweit einen guten Ruf. Gutenberg, der „Man of the Millennium“, und seine Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern sind rund um den Globus jedem Schulkind ein Begriff. Und es sieht so aus, als käme in diesem Jahr eine weltverändernde Entwicklung aus Mainz hinzu: Unsere Mainzer Firma BioNTech, einst ausgegründet aus unserer Universitätsmedizin, scheint tatsächlich die erste Firma auf der ganzen Welt zu sein, die einen Impfstoff gegen das Coronavirus entwickelt hat. Und die bisherigen Zahlen sind beeindruckend. Zu 90 Prozent soll der Impfstoff wirken. Auch wenn er noch nicht zugelassen und der Weg bis zum Ende der Pandemie zweifellos noch ein weiter ist: die Weltschaut in diesen Tagen voller Hoffnung auf Mainz. Es ist die Hoffnung, dass wir im kommenden Jahr wieder zur Normalität zurückkehren können. Und nicht nur der Impfstoff wird in Mainz entwickelt und produziert, es wird auch von hier aus dafür gesorgt, dass er verteilt werden kann. Denn Glasfläschchen für den Transport von Impfstoffen stellt unsere Mainzer Firma SCHOTT her.

Wir werden noch Geduld brauchen, bis die Pandemie zu Ende geht. Denn auch mit Impfstoff können wir nicht einfach einen Schalterumlegen. Es wird eine Weile dauern, bis genügend Impfstoff hergestellt und genügend Menschen geimpft sind. Deshalb werden wir uns noch weiter an die AHA-Regeln halten und unsere Kontakte reduzieren müssen. Aber von Mainz geht in diesen schweren Tagen Hoffnung um die Welt. Und das ist ohne Frage für die Menschen überall auf dem Globus der beste Abschluss dieses schweren Jahres, den sie sich wünschen können. Dank der Mainzer Forscherinnen und Forscher blicken sehr viele Menschen jetzt positiver in die Zukunft und auf das neue Jahr.

2020 hat uns allen viel abverlangt: Viele Menschen haben sich um ihre Lieben gesorgt, haben vielleicht sogar geliebte Menschen verloren. Für viele Menschen war 2020 ein Jahr existenzieller Sorgen. Die Schulen und Kitas waren zeitweise geschlossen und das hat Familien vor große Herausforderungen gestellt. Wir alle mussten auf vieles verzichten, haben Freunde und Familie seltener gesehen, für viele Menschen war 2020 ein einsames Jahr. Umso mehr brauchen wir alle am Ende dieses Jahres etwas, das uns Mut macht und Hoffnung für das neue Jahr. Und diese Botschaft geht nun von Mainz aus um die Welt.

Halten wir gemeinsam diesen Winter noch durch! Halten wir zusammen – und gleichzeitig Abstand. Wir haben jetzt allen Grund ,positiv auf die Zeit danach zu blicken.

Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie in diesem Sinne und bei aller weiter notwendigen Vorsicht ein frohes Fest und einen optimistischen Jahreswechsel.

Bleiben Sie gesund!

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