Ronald Uhlich vom FC Ente Bagdad (Mitte) erhält das Preisgeld sowie die Sterne in Bronze und kleinem Silber von Uwe Abel, Vorstandsvorsitzender der MVB (links) und Peter Jost, Marketingleiter MVB (rechts). Foto: MVB

MAINZ – Mit den Sternen des Sports zeichnet die Mainzer Volksbank (MVB) gemeinsam mit dem Sportbund Rheinhessen jene Vereine aus, die sich ganz besonders für gesellschaftliche Belange einsetzen. Eine hochkarätige Fachjury hat online getagt, die Bewerbungen von fast 50 Vereinen geprüft und die Sieger ausgewählt.

Als Sieger in Rheinhessen wurde der FC Ente Bagdad/Vitesse Mayence ausgezeichnet, er setzte sich mit dem Projekt „Gemeinsam für Erinnerung und Vielfalt“, einer Initiative gegen Rassismus, durch. „Der Verein setzt ein wichtiges Zeichen für Weltoffenheit, Vielfalt und Respekt. Sich für diese Werte stark zu machen, ist wichtiger denn je und verdient eine besondere Aufmerksamkeit. Es sind genau diese Projekte, die durch die Sterne des Sports besonders hervorgehoben und geehrt werden“, betont Uwe Abel, Vorstandsvorsitzender der MVB.

Daneben freut sich ein Verein aus Hessen über einen Stern des Sports – aus dem Geschäftsgebiet der Mainzer Volksbank von der rechtsrheinischen Rheinseite. Der Judo-Club Kim-Chi Wiesbaden schnappte sich den Großen Stern in Bronze mit der „Buddy-Bench“, der Freunde-Bank, die die Kinder für ihren Pausenhof selbst gestalten. Wer einen Spielpartner sucht, setzt sich auf diese Bank. Mit den Sternen des Sports in Bronze verbunden ist ein Preisgeld in Höhe von jeweils 2000 Euro.

Laurent Schmidt vom Judoverein Kim-Chi Wiesbaden (rechts) präsentiert stolz Preisscheck und Sterne an der Seite von Uwe Abel, Vorstandsvorsitzender der MVB. Foto: MVB

Die beiden Bronze-Sieger haben inzwischen an der Auswahlrunde auf Landesebene teilgenommen. Der FC Ente Bagdad durfte sich hier über einen zweiten Platz und den kleinen Stern in Silber sowie weitere 1.500 Euro freuen, beim Judo-Club Kim-Chi hat es für einen Förderpreis und 500 Euro gereicht. „Beide Vereine nehmen nicht zum ersten Mal teil. Wir freuen uns, dass beide auch auf der jeweiligen Landesebene für ihre Projekte ausgezeichnet wurden“, freut sich Uwe Abel.

Einen dritten Platz auf Regionalebene erreichte der ARSV Solidarität Mainz mit „Bewegen, ohne sich wegzubewegen“. In der Mainzer Neustadt wurden – ausgehend von einer Elterninitiative – weitere Kinderturn-Angebote eingerichtet und eine Brücke vom Turnen zum Rollsport geschlagen, mit wachsenden Teilnehmerzahlen. Dieser Platz ist mit einem Preisgeld von 1.000 Euro dotiert.

Dorothea Moravec vom ARSV Mainz Solidarität (links) erhält Urkunde und Auszeichnung von Guido Behrendt, Direktor Vertriebsleitung der MVB. Foto: MVB

Die MVB zeichnete mit ihren Vorständen und Sportbund-Präsidiumsmitgliedern die Vereine von Rang eins und drei im kleinen Rahmen aus. Die Platzierten bis Rang 20 erhalten Urkunde und Preisgeld per Post.

„Das ist eine gute Lösung, um den Preis stilvoll zu überreichen, obwohl wir durch die Kontaktbegrenzung auf eine große Ehrungsgala verzichten“, ist sich Klaus Kuhn, Präsident des Sportbundes Rheinhessen, sicher. „Die Öffentlichkeit und auch das Preisgeld tut den engagierten Vereinen der Sterne des Sports besonders in diesen Zeiten sehr gut. Wir freuen uns, dass die beiden Volksbanken uns auch in der Krise als verlässlicher Partner zur Seite stehen und viele Vereine davon profitieren.“

Die „Sterne des Sports“ sind Deutschlands wichtigster Vereinswettbewerb im Breitensport. Der Deutsche Olympische Sportbund und die Volksbanken Raiffeisenbanken zeichnen Sportvereine aus, die sich über ihr sportliches Angebot hinaus besonders gesellschaftlich engagieren. In Rheinhessen vergeben Mainzer Volksbank, Volksbank Alzey-Worms und Sportbund Rheinhessen die Sterne des Sports in Bronze, die Gewinner nehmen dann an der Landesauswertung der Sterne des Sports in Silber teil. Deren Gewinner kann dann im Bundeswettbewerb den Stern des Sports in Gold gewinnen.

Teilen
Vorheriger ArtikelDie Lebensfreude nicht trüben lassen
Nächster ArtikelUmso größere Vorfreude auf 2022
Redaktion
Diese Beiträge sind in unseren Redaktionen entstanden. Dazu sichten wir Pressemeldungen, eingesandtes Material und Beiträge von Vereinen, Organisationen und Verwaltung. Dies alles wird dann von unseren Redaktionsleitern verifiziert, bearbeitet und ansprechend aufbereitet. Oftmals ergeben sich daraus Themen, die wir dann später aufgreifen.