In einer gemeinsamen Aktion von NABU Mainz und Naturschutzgruppe Bodenheim wurde eine neue Hecke gepflanzt. Foto: red

BODENHEIM – In den letzten Tagen haben Naturschützer in Bodenheim trotz Corona-Bedingungen wieder für die Natur gearbeitet. Auf einer Ausgleichsfläche gegenüber dem Friedhof im Kapellengraben wurde gemeinsam vom NABU Mainz und Umgebung und der Bodenheimer Naturschutzgruppe über ca. 100 Meter eine dichte Heckenpflanzung vorgenommen.

Die gepflanzten Pfaffenhütchen, Holunder, Kornelkirchen sowie andere heimische Pflanzen werden irgendwann einmal Schutz- und Nahrungsraum für die Tierwelt bieten und schützen auch eine dahinter liegende Ansiedlungsfläche für umgesiedelte Zauneidechsen. Eine große Eberesche wird sich hoffentlich zum schönen Landschaftselement entwickeln.

Über 250 Heckenpflanzen, gefördert durch eine Bodenheimer Familie, mussten trotz Corona-Beschränkungen in die Erde. Um die sozialen Kontakte möglichst zu reduzieren, haben die NABU-Aktiven die Pflanzlöcher an einem Tag ausgehoben, während die Aktiven der Bodenheimer Gruppe dann am Folgetag die Pflanzen in die Erde brachten. Auch während der Einsätze wurde seitens der wenigen Personen auf alle Hygienemaßnahmen geachtet – was aufgrund der Größe der Fläche auch problemlos möglich war.

„Hoffentlich wird dieser Hecken-Bereich bald zum Lebensraum für Vögel und Insekten. In unserer aufgeräumten Kulturlandschaft werden solche Refugien immer seltener und so ist es wichtig, dass dieses Projekt nun realisiert wurde“, stellt Torsten Jäger von der Naturschutzgruppe Bodenheim abschließend fest.

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