Start Mainz Sagen Sie mal, Herr Oberbürgermeister,

Sagen Sie mal, Herr Oberbürgermeister,

Wir alle sind nach den Sommerferien voller Hoffnung in den Alltag gestartet: Die Mainzer Schulen und Kitas sind zum Normalbetrieb zurückgekehrt und viele Berufstätige sind aus dem Homeoffice wieder zurück ins Büro gewechselt. Auch die lokale Wirtschaft, die Geschäfte und die Gastronomie haben in den vergangenen Wochen alles dafür getan, dass die Menschen in ihrer Stadt wieder ausgehen und einkaufen können – fast so, wie sie es vor der Corona-Pandemie gewohnt waren.

Bei aller Hoffnung auf Normalität wussten wir aber die ganze Zeit: Wir müssen weiter sehr vorsichtig sein. Die Pandemie war nicht vorbei. Die steigenden Zahlen zu Beginn der kalten Jahreszeit haben das nun mehr als verdeutlicht. Daher: Wir müssen uns jetzt wieder zurücknehmen. 

Darüber dürfen wir traurig und sogar wütend sein. Aber wenn wir unsere Lieben, die Menschen in unserer Stadt und uns selbst schützen wollen und wenn wir dieses Virus im Zaum halten wollen, bis der Impfstoff da ist, dann muss jeder und jede Einzelne jetzt seinen Beitrag leisten. Diesen Winter noch! Auch in Mainz wird an einem Impfstoff geforscht und Biontech sagt, es sieht vielversprechend aus. 

Wir müssen unsere Kontakte dringend reduzieren. Zum Glück heißt das nicht, dass wir einander nicht mehr sehen können. Wir sollten es nur nicht in Innenräumen machen, wann immer es sich vermeiden lässt. Aber wir können Sport im Freien machen und uns statt am Kaffeetisch einfach zum Spazierengehen treffen und den Kaffee auf die Hand nehmen. Videochats, wenn sie auch nicht dasselbe sind, ermöglichen uns das Babbeln mit der Familie – und warum nicht auch mal ein Abendessen oder einen Spieleabend per Videosoftware machen? Das Abendessen kann man ja vorher sogar bei seinem Lieblingsrestaurant abholen oder sich liefern lassen. Und die große Geburtstagsfeier? So schade es ist, aber besser ist es, sie ins nächste Frühjahr zu verschieben. Und bei allem müssen wir uns weiter an die AHA-Regeln halten (Abstand, Hygienemaßnahmen, Alltagsmaske). 

Am Ende haben nur wir alle gemeinsam es durch unser Verhalten in der Hand. Deshalb: Halten Sie durch, halten Sie zusammen und halten Sie Abstand. Diesen Winter noch! Lassen Sie uns gemeinsam Verantwortung übernehmen für unsere Stadt und für unsere Mitmenschen!

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