Das erste Beachvolleyballfeld ist in Betrieb, knapp zehn weitere sollen in Hechtsheim entstehen. Foto: Gregor Starosczyk-Gerlach

HECHTSHEIM. Beachvolleyball findet in Mainz immer mehr Freunde. Das beobachten jedenfalls die Betreiber des Fitnessstudios „Sportraum“ aus Hechtsheim. Dominik Hauck und Johannes Behringer sind nicht nur Sportwissenschaftler und Trainer, sondern ebenfalls begeisterte Beachvolleyballer. Die Geschäftsführer von „Sportraum“ wollen der Disziplin, über die Hauck sagt, es gebe „in Mainz eine beachtliche Beachvolleyball-Szene“, unter dem Dach ihres Sportzentrums ein Zuhause geben. Oder sogar mehr. Denn, so Hauck: „Es gibt in Mainz keinen Ort, an dem die Sportart gebündelt werden könnte.“ Der Entschluss der beiden speist sich aus dem immensen Zuspruch, der auf das Angebot folgte, als sie die Disziplin in ihr Programm aufgenommen hatten. „Wir sind an jedem Trainingsabend ausgebucht“, stellt Behringer fest. Seit diesem Sommer erstreckt sich vor dem Hechtsheimer „Sportraum“ ein Beachvolleyballfeld. Es soll nicht der letzte Schritt in dieser Richtung bleiben. „Wir haben die Energie, um in Mainz ein Zentrum für Beachvolleyball zu erschaffen“, kündigen beide ein Großprojekt an. Wenn alles gut läuft, soll schon im kommenden Jahr vor den Toren von Hechtsheim „eine Lokation mit mindestens acht Spielfeldern“ aus dem Boden sprießen. Ein Ort für Turniere, Training und die Nachwuchsarbeit in der Sportdisziplin, die 2021 seit einem Vierteljahrhundert olympisch sein wird und sich nicht nur aus der lokalen, sondern auch der nationalen Perspektive im Aufwind befindet. „2012 holten die deutschen Männer olympisches Gold, vier Jahre später die Frauen“, erinnert sich Hauck. Die verschobene Olympiade in Tokio wäre ein gutes Datum, den Erfolg zu toppen, meint er. Vielleicht wäre auch Hechtsheim dabei. Denn bereits jetzt trainieren im „Sportraum“ drei Teams, die im nationalen Beachvolleyball-Liga-Wettbewerb ganz oben mitspielen. Für das Projekt sollen alle interessierten Mainzer Vereine mit ins Boot genommen werden. „Ohne sie geht es nicht.“ Die Mainzer Volleyballvereine seien bereits informiert worden, so Hauck. Die Gespräche mit der Politik und den Behörden über den Ort und die Bedingungen laufen bereits. Behringer und Hauck sehen sich als Vollstrecker des Wunsches, den die Stadtspitze sich bereits vor Jahren auf die Fahne geschrieben hat. „Mainz soll eine Sportstadt werden.“ Jeder der einen Ort sucht, um Beachvolleyball spielen zu können oder den Sport erlernen möchte, kann sich unter info@sportraum-mainz.de melden oder unter www.sportraum-mainz.de informieren.

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Gregor Starosczyk-Gerlach
Ich schreibe und fotografiere seit 2013 für die Lokale Zeitung. Die Begeisterung für die Lokalmedien entdeckte ich während des Studiums der katholischen Theologie und habe seit 2007 für Lokalzeitungen, öffentliche Einrichtungen und Online-Medien gearbeitet. Mich fasziniert der wunderbare Alltag. Unterwegs bin ich für Themen in Ingelheim, VG Heidesheim, Budenheim, Rheinhessen, in Mombach, Ebersheim, Hechtsheim.