Dezernentin Göll nahm die Ehrungen und Beförderungen vor Ort vor. Foto: Stadt Ingelheim

INGELHEIM – Alles war geplant, das kING reserviert und eine feierliche Veranstaltung sollte die jährlichen Ehrungen und Beförderungen der Freiwilligen Feuerwehr einen würdigen Rahmen geben. Doch auch hier hat Corona die Veranstaltung verhindert.

Im kleinen Kreis und mit dem gebührenden Abstand wurden nun in den einzelnen Einheiten die Ehrungen vorgenommen. Die Veranstaltung im Heidesheimer Feuerwehrhaus für die Floriansjünger des Orts musste zunächst kurzfristig abgesagt werden, da pünktlich zu Beginn ein Einsatz gefunkt wurde, der überraschend viel Zeit benötigt hat.

Der nächste Versuch war erfolgreich und so konnten Wehrleiter Mirko Gauer und die zuständige Dezernentin Christiane Döll die Arbeit der ehrenamtlich Tätigen würdigen.

Matthias Dahlbender, Leo Heiser, Mohammad Esmaeil Mohammadi, Norwin Hillen wurden Feuerwehrmann-Anwärter, Patrick Schulz und Patrick Stauder Feuerwehrmänner. Daniel Herzbach wird zum Hauptfeuerwehrmann ernannt. Thomas Gassner wurde Jugendfeuerwehrwart.

Für 25 Jahre aktiven Dienst kam Oberlöschmeister Roman Baum zur Ehrung, 35 Jahre war Löschmeister Ralf Welsch bereits im Einsatz, der gleichzeitig entpflichtet wurde.

Aus dem aktiven Dienst wurden weiterhin entpflichtet: David Gobs, Luca Gundlach, Iris Helm, Christian Herzbach, Henry Hofrichter und Uwe Sänger.

Bis September mussten die Feuerwehrleute schon häufiger ausrücken als im ganzen vorigen Jahr, informierte Wehrleiter Mirko Gauer, noch dazu unter Coronabedingungen mit Maskenschutz, der die Sicherheitsbekleidung gefühlt noch schwerer werden lasse. Eine gute Nachricht konnte er noch verkünden: die Heidesheimer Feuerwache wird teilsaniert. Neue gesetzliche Vorschriften erfordern beispielsweise eine angemessene Lüftung, was aber den Vorteil hat, dass die Floriansjünger künftig ihre Schutzkleidung nicht mehr im Dieseldunst anziehen müssen. Das Geld ist im Haushalt eingestellt, nun kann das Projekt geplant werden.

„Ich danke allen Feuerwehrleuten, die sich ehrenamtlich so engagieren, ich kann gar nicht genug den Hut ziehen vor soviel toller Arbeit, die Sie für das Allgemeinwohl leisten“ meinte Dr. Christiane Döll.

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