Ciro Visone (links) und Harry Borgner begeisterten bei den Marienborner Brunnebutzer. Foto: Ralph Keim

MARIENBORN – Es war ein gelungener Abend, der allerdings auch klarmachte, was einem im Januar und Februar fehlen wird, wenn die meisten Sitzungen Corona-bedingt nicht stattfinden werden. Ciro Visone und Harry Borgner begeisterten auf Einladung der Brunnebutzer mit einemabwechslungsreichen gemeinsamen Programm.

Und das ging im Biergarten des Messegeländes bei Hechtsheim über die Bühne. Dorthin wanderten die Brunnebutzer – ausgehend vom Vereinsheim – und hatten dabei prächtiges Wetter bei strahlendem Sonnenschein. Am frühen Abend trafen alle in dem etwas versteckt liegenden Biergarten ein, wo die Bühne bereits mit Brunnebutzer-Fahnen geschmückt war. Bis zum Beginn des Programms der beiden aus der Mainzer Fastnacht bestens bekannten Akteure gab es erst einmal eine Stärkung.

Der Brunnebutzer-Abend ging im Biergarten des Messegländes über die Bühne. Foto: Ralph Keim

Und dann ging es auch schon los. In seiner Paraderolle als Pizzabäcker, der kaum zu stoppen mit seinen Berichten aus seinem Leben ist, begeisterte Ciro Visone auch im Biergarten des Messegeländes. Zwischendurch bekam er immer wieder einmal Anrufe, beispielsweise vom einst so übergewichtigen Reiner Calmund oder auch von Fußball-Experte Lothar Matthäus. Letzterer ist ja bekannt für seine jungen Freundinnen. Bei der Nachfrage, ob diese denn inzwischen nachts durchschläft, muss der frühere Bayern-Star wohl einfach aufgelegt haben.

Aber so ist es, wenn Ciro Visone loslegt. Da blieb auch bei den Brunnebutzer kein Auge trocken. Harry Borgner bildete dabei die perfekte Ergänzung. Nicht nur, dass er Ciro Visone so manche verbale Steilvorlage gab. Wenn er zur Gitarre griff, konnte das Publikum sicher sein, dass es perfekte Stimmenimitation zu hören bekam.

Der Abend bot besonders vor dem Hintergrund der Coronakrise endlich wieder einmal beste Gelegenheit, entspannte und amüsante Stunden zu erleben. Wehmut kam jedoch auf, wenn man daran dachte, dass es das in der kommenden Kampagne allerdings nicht geben wird.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“