Nach der feierlichen Unterzeichnung (von links): Dr. Jürgen Franssen, Dr. Roger Münch, Dr. Harry Ness, Dr. Annette Ludwig, Dr. Susanne Richter, Dr. Mechthild Haas und Eckehart Schumacher-Gebler. Foto: Gutenberg-Museum

MAINZ – Aufmerksamkeit für den Erhalt der Gutenbergschen Technologie schaffen und das technische Know-How für zukünftige Generationen sichern, das sind die Kernziele des „Mainzer Impulses“. Denn mit der Digitalisierung des Druckwesens geht das Wissen rund um die traditionelle Drucktechnik immer mehr verloren.

Politische Wahrnehmung ist obligatorisch für den Schutz der Technologie von Johannes Gutenberg: Marianne Grosse, Michael Ebling und Dr. Annette Ludwig nach der Unterzeichnung des „Mainzer Impulses“. Foto: Gutenberg-Museum

Es gibt nur noch wenige Fachleute, die im Stempelschnitt, im Schriftguss oder im Schriftsatz ausgebildet werden. Der „Mainzer Impuls“ fordert die Politik und alle Interessierten dazu auf, die Institutionen, die für den Erhalt der traditionellen Handwerkstechnik kämpfen, ideell, strukturell und finanziell zu fördern, damit man auch noch in 100 Jahren wie einst Gutenberg drucken kann.

Kulturpolitisches Gewicht erhält die Initiative der Direktorin des Gutenberg-Museums durch den Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Mainz, Michael Ebling, sowie durch die Kulturdezernentin Marianne Grosse, die den „Mainzer Impuls“ gemeinsam mit der Direktorin des Museums, Dr. Annette Ludwig, unterzeichnet haben.

Unterstützt wird der Aufruf zur Erhaltung des Gutenbergschen Erbes durch die Vertreter von Institutionen der „Schwarzen Kunst“, von denen corona-bedingt nur einige dabei sein und ihre Unterschrift direkt unter das Dokument setzen konnten.

Ab sofort wird der „Mainzer Impuls“ an weitere wichtige internationale Akteure der Druckkunst versendet, um möglichst viele Unterstützer zu aktivieren.

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