Die Eröffnung der Ausstellung „Altrheinlandschaften“ stieß auf großes Interesse. Foto: red

GUNTERSBLUM – Die Ausstellung „Altrheinlandschaften“ ist im Museum von Guntersblum, Kellerweg 20, noch bis 15. November zu sehen. Die Ausstellung verfolgt einige Entwicklungen der Malerei im als Altrhein bekannten Rheinufergebiet, auf beiden Seiten des Flusses. 

Ausgehend vom Guntersblumer Carl Küstner, von dem auch zwei bisher nicht ausgestellten Frühwerke das Thema einleiten, werden Landschaftsbilder von seinem Lampertheimer Schüler Johannes Gebhardt (Öl auf Leinwand) und vom Stockstädter Hans Pehle (Öl auf Leinwand und Aquarelle) ausgestellt. 

Bei der Eröffnung im Museumsgarten des Kulturvereins führte der Kurator und 2. Vorsitzende Dr. Julius Franzot in die Ausstellungsthematik ein. Der Buchautor Dr. Helmut Kaupe beleuchtete kurz die Person des Malers Johannes Gebhard, dessen Gemälde er später den interessierten Besuchern bei einem Rundgang noch näher erläuterte. Der Künstler Hans Pehle stellte abschließend seine Werke und die Gedanken dazu vor.

Das Augenmerk liegt auf den Gemeinsamkeiten in der Auswahl von Leitmotiven wie stehendes Wasser, Äste und Himmel und auf der faktischen Abwesenheit der menschlichen Gestalt. Es handelt sich um eine gegenständliche Malerei, die die für jeden Maler typischen Schwingungen den Augen des Betrachters diskret überlässt.

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