Cathérine Lehmann (links) und Chiara Brendel (rechts) haben in Umweltdezernentin Eder eine begeisterte Unterstützerin für die Klimawette gefunden. Foto: Ralph Keim

MAINZ – „Wir wetten, dass wir bis zur nächsten Weltklimakonferenz am 1. November 2021 in Glasgow mindestens eine Million Menschen gewinnen, die beim Klimaschutz noch mehr geben. Eine Million Menschen, die zusätzlich jeweils mindestens eine Tonne CO2 einsparen.“ 

So lautet die Wette, die der Verein „3 fürs Klima“ sozusagen anbietet. Mit einer Spende von 25 Euro für Klimaschutzprojekte und weitere Maßnahmen soll eine wirkungsvolle Bewegung entstehen. In Mainz machten die beiden Aktivistinnen Cathérine Lehmann und Chiara Brendel mit einem Infostand auf die Wette aufmerksam. Umweltdezernentin Katrin Eder (Grüne) unterstützt diese Aktion ausdrücklich.

„3 fürs Klima“ sieht in der Aktion die vermutlich weltgrößte Klimawette. Trotz Corona dürfe der Klimaschutz nicht verschoben werden, heißt es. Aber wegen Corona musste die nächste  Weltklimakonferenz in Glasgow um ein Jahr auf November 2021 vertagt, was allerdings keinen Grund zum Abwarten darstelle.

Mit einer dreitägigen Zugfahrt von Dessau nach Paris wurde die Kampagne gestartet. Die zentrale klimapolitische Leitlinie, das Paris-Ziel zu erreichen, werde so wörtlich genommen. In zwölf Städten macht das Kampagnenteam hierbei Station, um symbolisch jeweils einen ersten Klima-Pin zu „pflanzen“ und weitere Unterstützer zu werben.

Die Klimawette kann auf prominente Unterstützung zählen. Schirmherr ist Professor Dirk Messner, Präsident des Umweltbundesamtes. Zudem gibt es einen siebenköpfigen Fachbeirat mit erfahrenen Umweltexperten, die der Kampagne nicht nur fachlich zur Seite stehen, sondern auch treuhänderisch über die wirkungsvolle Verwendung der Spendeneinnahmen wachen.

Weitere Informationen unter www.dieklimawette.de.

Teilen
Vorheriger Artikel„Direkt für Kinder“ ist dabei
Nächster ArtikelWilde Wiesen in Mainz-Bretzenheim
Redaktion
Diese Beiträge sind in unseren Redaktionen entstanden. Dazu sichten wir Pressemeldungen, eingesandtes Material und Beiträge von Vereinen, Organisationen und Verwaltung. Dies alles wird dann von unseren Redaktionsleitern verifiziert, bearbeitet und ansprechend aufbereitet. Oftmals ergeben sich daraus Themen, die wir dann später aufgreifen.