Start Corona „Stadt“ statt Markt

„Stadt“ statt Markt

MAINZ – Für den Fraktionsvorsitzenden der CDU, Hannsgeorg Schönig, steht fest, dass die Schausteller und Weihnachtsmarktbeschicker dringend Unterstützung brauchen. Aus diesem Grund begrüßt die CDU das Konzept für einen entzerrten Weihnachtsmarkt.

„Das wichtigste ist, dass die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger gewährleistet ist“, so Schönig. Die Stände zu entzerren und so eine ganze Weihnachtsstadt zu errichten, sei deswegen der richtige Schritt. Zusammen mit regelmäßigen Kontrollen könne so ein tolles Erlebnis für die Besucherinnen und Besucher geschaffen werden, bei dem die Sicherheit nicht auf der Strecke bleibe. 

„So können wir den Menschen etwas bieten, ohne sie zu gefährden“, erklärt Schönig. In der jetzigen Zeit sei es wichtig, weitere Schritte in Richtung Normalität zu gehen und wieder ein bisschen Mainz-Gefühl in die Stadt zu holen. Darüber hinaus wäre dies ein Befreiungsschlag für die Schausteller und Weihnachtsmarktbeschicker, die bereits seit dem letzten Weihnachtsmarkt keinerlei Einkünfte haben. 

Umso erstaunter ist Schönig deshalb über die Reaktionen der Ampel-Parteien im Ortsbeirat Altstadt. Die drei Parteien hatten das vorgelegte Konzept abgelehnt. „Sie haben damit ein fatales Signal an die Schausteller gesendet und wollen sie nach dieser langen Durststrecke nun im Regen stehen lassen“, kritisiert Schönig. 

Er hoffe, dass das Konzept, was die Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz (CDU) mit Zustimmung des Oberbürgermeisters Michael Ebling (SPD) entwickelt hat, nun auch eine breite Zustimmung bei allen Fraktionen finde.

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