Beigeordnete Döll (vorne) zeichnete die besonders erfolgreichen Ingelheimer Stadtradler aus. Foto: Ralph Keim

INGELHEIM – Auch im Coronasommer 2020 beteiligte sich Ingelheim an der bundesweiten Aktion Stadtradeln, die in vielen Kommunen wegen der Coronakrise noch nicht abgeschlossen ist. Für Oberbürgermeister Ralf Claus nahm Beigeordnete Christiane Döll im Beisein des Fahrradbeauftragten Erich Dahlheimer die Auszeichnungen vor.

Mit 136696 Kilometern habe die Rotweinstadt trotz Corona und dank der Teilnehmer aus Heidesheim und Wackernheim wieder ein beeindruckendes Ergebnis geliefert, freute sich Beigeordnete Döll. Mit durchschnittlich 3,91 Kilometern pro Einwohner liege Ingelheim derzeit in Rheinlan-Pfalz sogar auf Platz 1.

Auch in diesem Jahr gingen Verwaltung und Stadtrat mit gutem Beispiel voran: Bei der Auswertung „Fahrradaktivstes Kommunalparlament“ hat der Stadtrat mit zehn Parlamentarieren 1669 Kilometer erradelt.

Bei den Teams mit der höchsten Kilometerzahl erreichte die Huf Stahlhandel GmbH (8745 km bei 8 Teilnehmern) Platz 3, die Rennsportradgruppe der Firma Boehringer (17876 km bei 42 Teilnehmern Platz 2 und das Offene Team (19237 km bei 48 Teilnehmern) Platz 1.

Bei den Teams mit den meisten Kilometern pro Teilnehmer schaffte Team Raum Träume (737,9 km pro Teilnehmer) Platz 3, das Team Moppeliner (1090,4 km pro Teilnehmer) Platz 2 und die Huf-Stahlhandel GmbH (1093,1 km proTeilnehmer) erneut Platz 1.

Bei den Einzelradlern mit der höchsten Kilometerleistung pro Person wurden Silke Müller (1.089 Km), Yvonne Roos (1.096 Km), Anja Tischlich (1.503 Km), Thomas Missigbrodt (1.482 Km), Juan Diego Gonzalez (1.527 Km) und Günter Mich (1.870 Km) ausgezeichnet. 

Die  Sonderpreise für die Schulen ging an die Integrierte Gesamtschule Ingelheim (2821 km bei 21 Teilnehmern) und an das Sebastian-Münster-Gymnasium Ingelheim (14628 km bei 163 Teilnehmern).

Für die Geehrten gab es Geldpreise, Urkunden und Ingelheimer Wein.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“